Eine Erdsonde ist in Baden-Württemberg im Mittel 94,6 m tief (LGRB, Stand 01/2026), in Stuttgart nennt der Bericht zur Wärmeplanung rund 200 m als örtlichen Bestwert ohne besondere Schutzmaßnahmen. Erdsonde heißt das Rohr im Bohrloch, in dem eine Flüssigkeit Wärme aus dem Boden aufnimmt. Wie tief am einzelnen Grundstück gebohrt werden darf, entscheidet das Amt für Umweltschutz.
| Kennwert | Wert | Quelle und Stand |
|---|---|---|
| Mittlere Tiefe im Land | 94,6 m bei rund 60.100 Sonden | LGRB, 01/2026 |
| Örtlicher Bestwert in Stuttgart | rund 200 m | Bericht Wärmeplanung 2023 |
| Faustregel Bohrung | 100 m je 100 m² Wohnfläche, bei 6 kW und ca. 45 W/m | Bundesverband Wärmepumpe |
| Sondenabstand | 6 bis 10 m | co2online |
| Flächenkollektor | 150 bis 200 m² je 100 m² Wohnfläche, 1 bis 1,5 m tief | Bundesverband Wärmepumpe; co2online |
| Bohrung, Richtwert | rund 16.000 € | co2online, Modell |
| Zuschuss Stadt Stuttgart | 50 € je Sondenmeter, höchstens 50.000 €, Faktor 1,0 | Förderrichtlinie, gültig ab 01.05.2026 |
| Nutzungsdauer der Sonde | mindestens 50 Jahre | BBSR |
Die Faustregel taugt für eine erste Einschätzung und ersetzt keine Auslegung. Vor der Planung brauchen wir die raumweise Heizlast und die Auskunft zum Grundstück.
