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Wärmepumpe in Stuttgart — zur Startseite Wärmepumpe in Stuttgart Heizungstechnik für Ihr Haus KfW 458 Zuschuss für den Heizungstausch
Hände biegen an einer alten Holzwerkbank ein Kupferrohr mit der Biegezange, daneben Lötlampe und Kupferbögen
Heizungstechnik für Ihr Haus

Wärmepumpe: Größe berechnen für ein Haus in Stuttgart

Die Größe der Wärmepumpe in Stuttgart folgt aus der Heizlast Ihres Hauses. Die Norm-Außentemperatur liegt je nach Postleitzahl bei −9,3 bis −11,8 °C, das macht rund 8,5 % Leistung aus.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Größe der Wärmepumpe grob schätzen

Genauer wird die Schätzung mit dem Verbrauch der letzten Jahre. Für den Förderantrag folgt später die raumweise Berechnung nach DIN EN 12831.

Die Tabelle mit allen Werten steht weiter unten auf dieser Seite.

Die Wärmepumpe muss die Heizlast Ihres Hauses bei der Norm-Außentemperatur decken, und die liegt in Stuttgart je nach Postleitzahl zwischen −9,3 und −11,8 °C (BWP-Klimakarte, DIN/TS 12831-1). Für eine erste Schätzung teilen Sie den Jahresverbrauch in Litern Heizöl oder Kubikmetern Gas durch 250, dann haben Sie die Heizlast in kW (Praxisratgeber des Bundesverbands Wärmepumpe). Bei 2.000 Litern Heizöl sind das 8 kW.

Heizlast nennt man die Leistung, die das Haus am kältesten Auslegungstag verliert und die die Heizung nachliefern muss. Sie ist etwas anderes als der Jahresverbrauch in kWh, und aus ihr ergibt sich die Größe des Geräts. Für die Planung und den KfW-Antrag rechnen wir sie raumweise, die Formeln hier helfen Ihnen, ein Angebot vorab einzuordnen.

Wie schätze ich die Heizlast aus dem Verbrauch?

Teilen Sie den Jahresverbrauch durch 250, mit Warmwasser durch 300 und bei Gas in kWh durch 2.500 bis 3.000 Stunden. 20.000 kWh Gas entsprechen so rund 6,5 bis 8 kW. Genauer lässt sich die Heizlast ohne Raumrechnung kaum schätzen, weil in der Abrechnung Haus, Lage und Heizgewohnheiten schon stecken.

Heizlast Heizöl oder Gas im Jahr, Teiler 250 Gas im Jahr, 2.500 bis 3.000 Stunden
6 kW 1.500 Liter oder m³ 15.000 bis 18.000 kWh
8 kW 2.000 Liter oder m³ 20.000 bis 24.000 kWh
10 kW 2.500 Liter oder m³ 25.000 bis 30.000 kWh
12 kW 3.000 Liter oder m³ 30.000 bis 36.000 kWh

Die Werte sind rechnerisch aus der Formel des Verbands abgeleitet. Liegt Ihr Angebot zwei Zeilen höher als Ihr Verbrauch, fragen Sie nach der Rechnung dahinter.

Die Formel liegt daneben, wenn sich der Verbrauch nicht auf das ganze Haus bezieht. Das passiert, wenn Räume kalt bleiben, ein Kamin mitheizt, eine Wohnung lange leer stand oder der alte Kessel schlecht lief. Wer in den nächsten Jahren Dach oder Fenster erneuern will, sollte das gleich sagen, denn dann planen wir das Gerät für den Zustand danach.

Zwei Personen am Esstisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse

Wie viele Watt je Quadratmeter braucht ein Haus?

Im unsanierten Altbau nennt ein Hersteller 80 bis 120 W/m², im sanierten 50 bis 80 W/m². Die Wohnfläche ist damit nur eine Hilfe, wenn keine Abrechnung vorliegt, denn schon die Spannen sind breit. Für Warmwasser setzt der Hersteller 250 W je Person an.

Zustand des Hauses Heizlast je m² Rechnerisch bei 100 m²
Altbau, unsaniert 80 bis 120 W/m² 8 bis 12 kW
Altbau, saniert 50 bis 80 W/m² 5 bis 8 kW
ab Effizienzhaus 55 30 bis 50 W/m² 3 bis 5 kW
Effizienzhaus 40 20 bis 25 W/m² 2 bis 2,5 kW

Die Einteilung in unsaniert und saniert ist selten eindeutig. In den vom Fraunhofer ISE bewerteten Häusern bis Baujahr 1979 waren die Fenster zu 95 %, das Dach zu 82 % und die Außenwand zu 51 % saniert. Die meisten Häuser liegen also irgendwo dazwischen, und ob die Heizkörper dazu passen, steht unter Vorlauftemperatur und Heizkörper.

Welche Norm-Außentemperatur gilt für meine Postleitzahl?

Innerhalb der Stadt liegen zwischen der mildesten und der kältesten Postleitzahl 2,5 Grad. Die Werte stammen aus der Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe, Abruf 05.11.2026, und in Klammern steht die Höhe, die die Karte für die Postleitzahl nennt.

Balkengrafik der Norm-Außentemperatur je Postleitzahl in Stuttgart, von −9,3 bis −11,8 °C

Norm-Außentemperatur Postleitzahl (Höhe)
−9,3 °C 70173 (256 m), 70174 (256 m), 70176 (278 m)
−9,5 °C 70178 (285 m)
−9,8 °C 70190 (253 m), 70372 (229 m)
−9,9 °C 70191 (266 m)
−10,1 °C 70327 (224 m)
−10,2 °C 70180 (308 m), 70329 (227 m), 70374 (279 m), 70437 (250 m)
−10,3 °C 70182 (328 m), 70188 (253 m)
−10,4 °C 70199 (330 m)
−10,5 °C 70376 (270 m)
−10,6 °C 70186 (323 m)
−10,7 °C 70193 (367 m), 70378 (266 m), 70435 (314 m), 70469 (323 m)
−10,8 °C 70192 (377 m)
−11,0 °C 70184 (425 m)
−11,1 °C 70439 (324 m), 70567 (417 m)
−11,2 °C 70499 (330 m)
−11,3 °C 70565 (422 m), 70597 (452 m), 70599 (401 m), 70619 (416 m), 70629 (381 m)
−11,5 °C 70563 (450 m)
−11,6 °C 70195 (429 m), 70569 (434 m)
−11,8 °C 70197 (469 m)

Die Höhe erklärt den Wert nicht immer. 70199 liegt auf 330 m bei −10,4 °C und 70439 auf 324 m bei −11,1 °C. Tragen Sie deshalb den Wert Ihrer Postleitzahl ein und schätzen Sie ihn nicht nach der Lage am Hang.

Im Umland liegen die Werte ähnlich, mit dem kältesten Wert in Sindelfingen.

Ort Postleitzahl und Norm-Außentemperatur
Esslingen am Neckar 73728 −10,3 °C, 73730 −11,2 °C
Ludwigsburg 71634 −10,5 °C, 71636/38/40 −10,8 °C, 71642 −10,9 °C
Waiblingen 71332 −10,5 °C, 71334 −10,7 °C
Fellbach 70734 −11,1 °C, 70736 −10,8 °C
Leonberg 71229 −11,4 °C
Böblingen 71032 −11,9 °C, 71034 −11,5 °C
Sindelfingen 71063 −11,1 °C, 71065 −12,0 °C, 71069 −11,8 °C
Filderstadt 70794 −11,3 °C
Leinfelden-Echterdingen 70771 −11,4 °C

Wie viel macht die Lage in Stuttgart aus?

Rund 8,5 % Heizlast, wenn dasselbe Haus von der mildesten in die kälteste Stuttgarter Postleitzahl rückt. Bei 20 °C innen entsprechen 10 kW bei −9,3 °C rund 10,9 kW bei −11,8 °C. In eine andere Geräteklasse führt das selten, bei einem knapp gerechneten Gerät zählt es aber.

Auch der Jahresverbrauch unterscheidet sich. Die Heizgradtage (HGT 15) lagen nach unserer Auswertung der DWD-Daten von 2011 bis 2025 auf dem Schnarrenberg bei 1.876 und in Echterdingen bei 2.072, auf den Fildern also rund 10 % höher. Wer aus dem eigenen Verbrauch rechnet, hat diesen Unterschied schon drin. Eine Schätzung über die Wohnfläche berücksichtigt ihn nicht.

Warum am Ende die raumweise Rechnung entscheidet

Die Förderrichtlinie verlangt eine raumweise Heizlast nach DIN EN 12831, und nur mit ihr wissen wir, welcher Raum wie viel braucht. Berechnet werden dafür Wände, Fenster, Dach, Boden und Luftwechsel jedes einzelnen Raums, dazu die Norm-Außentemperatur Ihrer Postleitzahl. Das Ergebnis ist dieselbe Grundlage, auf der wir Heizkörper prüfen und den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B machen.

Die KfW erwartet, dass die Anlage die Heizlast bei Norm-Außentemperatur deckt. Deshalb legen wir die raumweise Heizlast neben das Datenblatt und lesen dort die Heizleistung bei dieser Außentemperatur und Ihrem Vorlauf ab. Die Größenangabe im Modellnamen hilft dabei wenig. Was das für Ihr Haus heißt, besprechen wir auf den Seiten zum Einfamilienhaus und zum Altbau.

Ist die größere Wärmepumpe die sichere Wahl?

Nein, denn laut Fraunhofer ISE sind viele Anlagen überdimensioniert. In einer Stichprobe reichte die angebotene Leistung von 0,28 bis 1,60 kW je 1.000 kWh Jahresverbrauch, also weit auseinander für ähnliche Aufgaben. Ein zu großes Gerät schaltet in der Übergangszeit häufiger ein und aus und kostet mehr, der Median der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz lag bei 4.098 € je kW (Auswertung 07/2026).

Größe im Angebot Anzahl von 156 Angeboten
4 bis 6 kW 29
7 bis 9 kW 45
10 bis 12 kW 60
13 bis 15 kW 16
16 bis 20 kW 6

Die Angebote stammen aus Ein- und Zweifamilienhäusern in Rheinland-Pfalz, für Stuttgart gibt es keine eigene Statistik. Mehr zu den Preisen steht unter Wärmepumpe Kosten.

Die Sorge vor dem kalten Tag ist selten der richtige Grund für mehr Leistung. Das Tagesmittel lag von 2011 bis 2025 auf dem Schnarrenberg an 2,5 und in Echterdingen an 3,1 Tagen im Jahr unter −5 °C, der mittlere Jahres-Tiefstwert bei −9,4 und −12,0 °C. Der Tiefstwert der Messreihe ab 2006 stammt vom 12.02.2012 mit −15,6 und −16,6 °C. 84 % der Anlagen im Feldtest haben einen Heizstab für solche Stunden, im Mittel entfielen auf ihn bei Außenluft rund 1,3 % der elektrischen Arbeit.

Eine Stelle gibt es allerdings, an der ein größeres Gerät mehr Zuschuss bringt. Das Heizungsprogramm der Stadt zahlt 300 € je kW Heizleistung laut BAFA-Liste, bei 10 kW also 3.000 € und bei 12 kW 3.600 €, jeweils bei Faktor 1,0 und ohne Rechtsanspruch. Das ist kein Grund, größer zu planen, als die Heizlast es verlangt, denn der gemeinsame Deckel mit der KfW liegt bei 60 %. Die Rechnung steht beim Heizungsprogramm.

Muss ich für Warmwasser und Sperrzeiten aufschlagen?

Für Warmwasser rechnet ein Hersteller 250 W je Person, bei vier Personen also 1 kW. Eine Planungsregel setzt das nur an, wenn die Warmwasserleistung über 20 % der Heizlast liegt. Bei 8 kW Heizlast bleibt 1 kW darunter, bei 4 kW liegt es darüber. Der Zuschlag kommt deshalb eher im gut gedämmten Haus dazu.

Sperrzeiten betreffen Anlagen vor 01/2024. Dort lautet die Formel Heizlast × 24 ÷ (24 − Sperrstunden), aus 12 kW werden bei dreimal 2 Stunden Sperrung 16 kW. Seit 01/2024 darf der Netzbetreiber bei drohender Überlastung kurzzeitig auf bis zu 4,2 kW drosseln, und das reicht laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bei vielen Ein- und Zweifamilienhäusern für den Normalbetrieb. Wie das in Stuttgart läuft, steht unter Wärmepumpenstrom. Ob ein Speicher eine Sperrzeit überbrückt, klären wir beim Pufferspeicher.

Ein Reihenhaus mit 100 m² durchgerechnet

Beispiel. Reihenhaus mit 100 m² Wohnfläche, 20.000 kWh Gas im Jahr, vier Personen, Fenster und Dach schon erneuert, Außenwand nicht, alles Annahmen. Aus dem Verbrauch ergeben sich rund 6,5 bis 8 kW. Über die Fläche kommt man im unsanierten Ansatz auf 8 bis 12 kW und im sanierten auf 5 bis 8 kW.

Beide Wege treffen sich bei rund 8 kW. Ein Angebot mit 12 kW läge in diesem Fall am oberen Rand des unsanierten Ansatzes und über dem, was der Verbrauch hergibt. Dann fragen Sie nach der Raumberechnung. Steht das Haus in 70197, sind in der Raumrechnung −11,8 °C anzusetzen, in 70173 wären es −9,3 °C.

Mit welchen Unterlagen wir die Heizlast rechnen

Legen Sie die Abrechnungen der letzten Jahre bereit, dazu Grundrisse oder eine Skizze mit den Raummaßen. Die erste Einschätzung bekommen Sie im Termin, der nichts kostet, die raumweise Rechnung gehört zum Auftrag. Einen Termin vereinbaren Sie über das Formular oder per Mail an kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de.

Häufige Fragen

Welche Norm-Außentemperatur gilt in Stuttgart?

−9,3 bis −11,8 °C, je nach Postleitzahl (BWP-Klimakarte nach DIN/TS 12831-1). Am mildesten sind 70173, 70174 und 70176 mit −9,3 °C, am kältesten ist 70197 mit −11,8 °C.

Wie schätze ich die Heizlast aus meinem Gas- oder Ölverbrauch?

250 ist der Teiler für Liter Heizöl oder Kubikmeter Gas im Jahr, das Ergebnis ist die Heizlast in kW. Mit Warmwasser nimmt man 300, und wer Gas in kWh abgerechnet bekommt, teilt durch 2.500 bis 3.000 Stunden.

Reichen 8 kW für ein Einfamilienhaus in Stuttgart?

Ja, wenn der Verbrauch dazu passt, etwa bei rund 2.000 Litern Heizöl im Jahr, denn das ergibt mit dem Teiler 250 genau 8 kW. Ob es an Ihrem Haus stimmt, steht erst nach der raumweisen Rechnung fest.

Sind 12 kW für ein Einfamilienhaus zu groß?

Nein, nicht von vornherein, denn 10 bis 12 kW war in einer Auswertung von 156 Angeboten mit 60 Nennungen die häufigste Größe. Das Fraunhofer ISE stellt aber fest, dass viele Anlagen überdimensioniert sind, also lohnt die Frage nach der Rechnung dahinter.

Muss die Heizlast für die KfW raumweise berechnet werden?

Ja, die Förderrichtlinie verlangt eine raumweise Heizlast nach DIN EN 12831. Die Faustformeln helfen beim ersten Gespräch und reichen für den Antrag nicht.

Wie viele Watt je Quadratmeter braucht ein unsanierter Altbau?

80 bis 120 W/m² nennt ein Hersteller für den unsanierten Altbau, 50 bis 80 W/m² für den sanierten. Bei 100 m² sind das 8 bis 12 kW oder 5 bis 8 kW. Die Spanne ist groß, deshalb schätzt man besser über den Verbrauch.

Muss ich für das Warmwasser Leistung aufschlagen?

Ja, ein Hersteller rechnet 250 W je Person. Nach einer Planungsregel setzt man das nur an, wenn die Leistung für Warmwasser über 20 % der Heizlast liegt, das gilt meist in sehr gut gedämmten Häusern.

Braucht ein Haus in Höhenlage eine größere Wärmepumpe als im Kessel?

Ja, rechnerisch rund 8,5 % mehr Leistung. Eine Heizlast von 10 kW bei −9,3 °C entspricht bei −11,8 °C rund 10,9 kW, gerechnet mit 20 °C Innentemperatur.

Muss ich bei einer neuen Wärmepumpe Sperrzeiten einrechnen?

Nein, die Sperrfenster gelten für Anlagen vor 01/2024. Bei älteren Anlagen lautet die Formel Heizlast × 24 ÷ (24 − Sperrstunden).

An wie vielen Tagen wird es in Stuttgart richtig kalt?

2,5 bis 3,1 Tage im Jahr lag das Tagesmittel von 2011 bis 2025 unter −5 °C, je nach Station auf dem Schnarrenberg oder in Echterdingen. Für diese wenigen Tage muss keine Anlage größer werden, als die Rechnung es verlangt.

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Wärmepumpe für Ihr Haus in Stuttgart

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