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Wärmepumpe in Stuttgart — zur Startseite Wärmepumpe in Stuttgart Heizungstechnik für Ihr Haus KfW 458 Zuschuss für den Heizungstausch
Gewölbekeller mit weiß gekalkten Wänden, Inneneinheit der Wärmepumpe, Warmwasserspeicher und schwarz gedämmten Rohren
Heizungstechnik für Ihr Haus

Heizkosten der Wärmepumpe im Vergleich mit Gas, Öl und Fernwärme

Was das Heizen in Stuttgart im Jahr kostet, gerechnet für Wärmepumpe, Gas, Öl und Fernwärme. Bei 18.000 kWh Wärme stehen 1.540 € Strom gegen 2.770 € Gas, im schwachen Fall 2.690 €.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Heizkosten heute und mit Wärmepumpe

Nehmen Sie Verbrauch und Preis von der letzten Abrechnung. Verglichen werden nur die Energiekosten eines Jahres, Wartung und Anschaffung sind nicht enthalten.

Die Tabelle mit allen Werten steht weiter unten auf dieser Seite.

Eine Wärmepumpe mit der Jahresarbeitszahl 3,4 kostet für 18.000 kWh Wärme rund 1.540 Euro Strom im Jahr, dieselbe Wärme aus dem Gaskessel rund 2.770 Euro. Beide Werte haben wir mit den BDEW-Preisen vom 01.10.2026 gerechnet. Die Jahresarbeitszahl gibt an, wie viel Wärme je Kilowattstunde Strom im Jahresmittel entsteht.

Läuft die Anlage nur mit 2,6 und am normalen Haushaltstarif, kostet dieselbe Wärme 2.690 Euro, und vom Abstand zum Gas bleiben rund 80 Euro. Die 3,4 ist das Mittel der Luft-Wasser-Anlagen im Feldtest des Fraunhofer ISE, die 2,6 der schwächste dort gemessene Wert. Im Rechner setzen Sie Ihren eigenen Verbrauch und Ihre Preise ein.

Was kostet jede Heizung im Jahr, wenn sie dieselbe Wärme liefert?

Bei 18.000 kWh Wärme im Jahr liegen die Kosten zwischen 1.540 und 3.380 Euro. Alle Zeilen rechnen mit Energiepreisen aus dem Herbst 2026 und ohne Wartung, Anschaffung oder Zuschuss.

Balkengrafik der Jahreskosten für dieselbe Wärmemenge: Gas, Öl, Fernwärme und Wärmepumpe

Heizung Verbrauch im Jahr Preis mit Stichtag Kosten im Jahr
Heizöl, 90 % Kesselnutzung 2.000 Liter rund 169 € je 100 Liter (16.10.2026) 3.380 €
Erdgas, 90 % Kesselnutzung 20.000 kWh 13,83 Cent je kWh (01.10.2026) 2.770 €
Wärmepumpe, Jahresarbeitszahl 2,6, Haushaltsstrom 6.900 kWh 38,9 Cent je kWh (01.10.2026) 2.690 €
Fernwärme EnBW, 8 kW Anschluss 18.000 kWh 8,47 Cent je kWh plus 132,58 € je kW und Jahr (gültig 01.10. bis 31.12.2026) rund 2.590 €
Wärmepumpe, Jahresarbeitszahl 3,0, Heizstrom 6.000 kWh 29,0 Cent je kWh (01.10.2026) 1.740 €
Wärmepumpe, Jahresarbeitszahl 3,4, Heizstrom 5.300 kWh 29,0 Cent je kWh (01.10.2026) 1.540 €

Gegen Gas bleiben damit rund 1.230 Euro im Jahr bei der Anlage mit 3,4 und rund 80 Euro bei der Anlage mit 2,6, gegen Öl rund 1.640 Euro bei 3,0. Die Preise stammen vom BDEW (Strom und Gas), aus der Marktbeobachtung von Monrose (Heizöl) und aus dem Preisblatt der EnBW, die Jahresarbeitszahlen vom Fraunhofer ISE. Die Rechnung selbst ist von uns.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Woher kommen die 18.000 kWh Wärme?

Die 18.000 kWh stammen aus 20.000 kWh Gas, von denen der Kessel in unserer Annahme 90 % als Wärme ins Haus gibt. Bei Öl gilt dasselbe mit 2.000 Litern, denn ein Liter entspricht rund 10 kWh. Ein gut eingestellter Brennwertkessel nutzt mehr, ein alter Kessel mit hoher Temperatur weniger. Je besser der Kessel heute arbeitet, desto kleiner fällt der Abstand zur Wärmepumpe aus.

Mit Ihrer Abrechnung rechnen Sie es in vier Schritten nach, hier mit den Zahlen unseres Beispiels:

Schritt Rechnung Beispiel
Verbrauch ablesen Gas in kWh, Öl in Litern mal 10 20.000 kWh
Wärme bestimmen mal 0,9 18.000 kWh
Strom bestimmen geteilt durch die Jahresarbeitszahl, hier 3,4 gerundet 5.300 kWh
Kosten bestimmen mal Strompreis, hier 29,0 Cent 1.540 €

Wie der Stromverbrauch der Wärmepumpe bei anderen Wärmemengen ausfällt, steht in einer eigenen Tabelle.

Warum ist die Wärmepumpe manchmal kaum billiger als Gas?

Im Betrieb ist sie nur dann klar billiger, wenn ihre Jahresarbeitszahl deutlich über dem Preisverhältnis liegt. Gemeint ist der Strompreis geteilt durch den Preis einer Kilowattstunde Wärme aus dem Kessel. Bei 38,9 Cent Strom und 13,83 Cent Gas liegt eine Anlage mit 2,6 fast auf dieser Grenze, deshalb bleiben im Beispiel nur rund 80 Euro.

Am Haus lässt sich vor allem die Vorlauftemperatur beeinflussen, also die Temperatur des Wassers, das zu den Heizkörpern fließt. Je Grad weniger sinkt der Strombedarf um 2 bis 4 %, und das Ziel liegt bei höchstens 55 °C. Was dafür an Heizkörpern und Vorlauf zu prüfen ist, klären wir vor dem Angebot. Beim Stromtarif hängt der Unterschied zwischen 29,0 und 38,9 Cent an der getrennten Messung und daran, welchen Tarif Sie tatsächlich bekommen. Mehr dazu unter Wärmepumpenstrom in Stuttgart.

Die 3,4 aus dem Feldtest übernehmen wir nicht ungeprüft für jedes Haus. Die Auswertung stammt aus dem Jahr 2024 mit einem milden Winter, und unsanierte Häuser bildeten dort keine eigene Gruppe. Bei den bewerteten Häusern bis Baujahr 1979 waren die Fenster zu 95 %, das Dach zu 82 % und die Außenwand zu 51 % saniert. Für ein ungedämmtes Haus mit kleinen Heizkörpern rechnen wir deshalb mit dem unteren Rand.

Außengerät an einer Putzwand im Winter, Raureif auf dem Rasen, etwas Schnee auf dem Gerät, aufsteigender Dampf

Gelten die BDEW-Preise auch in Stuttgart?

Nur als Richtwert, denn der BDEW nennt bundesweite Durchschnitte an einem Stichtag. Schon der Stichtag verschiebt das Ergebnis, denn am 01.01.2026 lag der Gaswert des BDEW noch bei 11,11 Cent je kWh. Andere Stellen rechnen im selben Jahr mit anderen Preisen.

Quelle Strom, Cent je kWh Gas, Cent je kWh
BDEW, 01.10.2026 38,9 Haushalt, 29,0 Heizstrom 13,83
BDEW, Durchschnitt 2026 bisher 37,3 Haushalt 12,23
Stadt Stuttgart, Annahme in der Präsentation vom 20.05.2026 28 12
Stadtwerke Stuttgart, Neukunden ab 01.01.2026, nur Arbeitspreis (Stuttgarter Zeitung, 06.11.2025) 29,95 8,98

Mit dem Januarwert läge die Gasrechnung im Beispiel bei rund 2.220 Euro, also rund ein Fünftel niedriger, und der Abstand zur Wärmepumpe wäre entsprechend kleiner. Die Arbeitspreise der letzten Zeile enthalten keinen Grundpreis und lassen sich mit den BDEW-Werten nicht direkt vergleichen. Rechnen Sie deshalb mit Ihrer letzten Abrechnung und mit dem Strompreis, den Sie schriftlich angeboten bekommen.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Wie schneidet die Fernwärme in Stuttgart ab?

Was kommt außer der Energie noch dazu?

Bei der Wärmepumpe kommt vor allem die Wartung dazu, laut Verbraucherzentrale 150 bis 300 Euro im Jahr. In 22 Angeboten aus Rheinland-Pfalz lag der Preis je Wartung zwischen 196 und 452 Euro, im Median bei 360 Euro. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz setzt in einer Modellrechnung für Gas 300 Euro einschließlich Schornsteinfeger und für die Wärmepumpe 250 Euro an, die Wartung verschiebt den Vergleich also kaum.

Als Gegenprobe taugt der Heizspiegel 2026, den der ADAC wiedergibt. Für 130 m² nennt er 1.930 Euro mit Gas und 1.300 Euro mit Wärmepumpe. Die Richtung passt zu unserer Tabelle, der Abstand ist kleiner, weil Haus und Preise anders angesetzt sind. Ob sich der Tausch mit Anschaffung und Zuschuss insgesamt rechnet, steht unter Lohnt sich eine Wärmepumpe.

Was macht der CO₂-Preis mit der Gasrechnung?

Er steckt im heutigen Gaspreis bereits drin und liegt 2026 in einem Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne. Für 2027 gibt es mit Stand 11/2026 noch kein geltendes Recht. Wir rechnen deshalb keinen Aufschlag in die Tabelle ein.

Wer eine neue Gas- oder Ölheizung einbaut, muss nach § 43 des Gebäudemodernisierungsgesetzes später einen Anteil Biobrennstoff beziehen, 10 % ab 01.01.2029, 15 % ab 01.01.2030, 30 % ab 01.01.2035 und 60 % ab 01.01.2040. Was dieser Anteil dann kostet, wissen wir nicht, und deshalb steht er in keiner unserer Rechnungen. Wie das Gesetz im Einzelnen aussieht, erklären wir beim Gebäudemodernisierungsgesetz in Baden-Württemberg.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Wo landet Ihr Haus zwischen 2,6 und 3,4?

Das hängt an Heizkörpern, Vorlauf und Verbrauch, deshalb sehen wir uns beim Heizungstausch diese drei Dinge zuerst an. Notieren Sie an einem kalten Tag, welche Vorlauftemperatur der Kessel anzeigt, und legen Sie die letzten zwei Abrechnungen dazu. Über das Formular oder an kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de erreichen Sie uns, innerhalb eines Werktags kommt die Antwort, und der erste Termin am Haus kostet Sie nichts.

Häufige Fragen

Ist eine Wärmepumpe im Betrieb billiger als eine Gasheizung?

Ja, in unserer Beispielrechnung mit 18.000 kWh Wärme um rund 1.230 € im Jahr, bei einer Jahresarbeitszahl von 3,4 und Heizstrom. Bei 2,6 und Haushaltsstrom schrumpft der Abstand auf rund 80 €. Beide Rechnungen beruhen auf den BDEW-Preisen vom 01.10.2026.

Was kostet das Heizen mit einer Wärmepumpe im Jahr?

1.540 € Strom sind es im Beispiel mit 18.000 kWh Wärme, Jahresarbeitszahl 3,4 und 29,0 Cent je kWh. Eine schwache Anlage am Haushaltstarif kommt auf 2.690 €. Die Wartung ist in beiden Zahlen nicht enthalten.

Wie viel günstiger ist die Wärmepumpe gegenüber einer Ölheizung?

1.640 € im Jahr beträgt der Abstand in unserem Beispiel. Gerechnet sind 2.000 Liter Öl zu rund 169 € je 100 Liter gegen 6.000 kWh Heizstrom bei einer Jahresarbeitszahl von 3,0. Der Ölpreis schwankt täglich, deshalb gehört Ihr letzter Lieferschein in die Rechnung.

Ist Fernwärme in Stuttgart billiger als eine Wärmepumpe?

Nein, gegen eine Anlage mit Jahresarbeitszahl 3,4 nicht, im Beispiel stehen rund 2.590 € Fernwärme gegen 1.540 € Strom. Gegen eine schwache Anlage mit 2,6 am Haushaltstarif (2.690 €) liegt die Fernwärme knapp darunter.

Zählt beim Heizkostenvergleich die Wärme und nicht der Gasverbrauch?

Ja, denn der Kessel gibt nicht die ganze Energie des Gases weiter. Wir nehmen 90 % Kesselnutzung an, aus 20.000 kWh Gas werden so 18.000 kWh Wärme. Teilen Sie den Gasverbrauch direkt durch die Jahresarbeitszahl, fällt der Strombedarf zu hoch aus.

Ist die Wartung einer Wärmepumpe teurer als die einer Gasheizung?

Nein, im Modell der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz stehen 250 € für die Wärmepumpe gegen 300 € für Gas mit Schornsteinfeger. Die Verbraucherzentrale nennt für die Wärmepumpe 150 bis 300 € im Jahr, Angebote aus Rheinland-Pfalz liegen im Median bei 360 € je Wartung.

Ist der CO₂-Preis im heutigen Gaspreis schon enthalten?

Ja, der Preis des Stichtags enthält ihn. 2026 gilt ein Korridor von 55 bis 65 € je Tonne. Für 2027 gibt es noch kein geltendes Recht, deshalb rechnen wir keinen Aufschlag ein.

Welchen Strompreis soll ich im Heizkostenvergleich einsetzen?

29,0 Cent je kWh passen, wenn die Wärmepumpe getrennt gemessen wird, 38,9 Cent am normalen Haushaltstarif (BDEW, 01.10.2026). Steht schon ein Vertrag fest, nehmen Sie dessen Arbeitspreis und rechnen den Grundpreis anteilig dazu.

Passt der Heizspiegel zu diesen Zahlen?

Ja, als grobe Gegenprobe: Der Heizspiegel 2026 nennt laut ADAC für 130 m² rund 1.930 € mit Gas und 1.300 € mit Wärmepumpe. Die Richtung stimmt, der Abstand ist kleiner als in unserem Beispiel, weil Haus und Preise anders angesetzt sind.

Sind Anschaffung und Zuschuss im Heizkostenvergleich enthalten?

Nein, verglichen werden nur die Energiekosten eines Jahres. Anschaffung, Zuschuss und Nutzungsdauer gehören in die Frage, ob sich der Tausch für Ihr Haus lohnt. Das rechnen wir getrennt, weil dort andere Annahmen gelten.

Zwei Personen am Esstisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
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