Der Raum muss genug Luft und Wärme hergeben, Platz für den Speicher bieten und einen Ablauf für das Kondensat haben. Wie groß der Raum sein muss und in welchem Temperaturbereich das Gerät läuft, steht in der Anleitung des jeweiligen Geräts, daran halten wir uns.
Der Raum wird kühler und trockener
Die Wärmepumpe entzieht der Raumluft Wärme und kondensiert dabei Feuchtigkeit aus. In einem Waschkeller oder Heizungsraum mit Abwärme ist das willkommen, im Vorratskeller stört es selten und im Hobbyraum schon eher.
Steht das Gerät in einem beheizten Raum oder grenzt der Raum ungedämmt an Wohnräume, kommt ein Teil der Wärme am Ende aus der Heizung. Dann sinkt der Vorteil gegenüber der Rechnung oben, auch bei Gas.
Am Hang liegt der Keller nicht überall gleich
Viele Häuser an den Stuttgarter Hängen haben zur Talseite einen Keller mit Fenster und zur Bergseite einen, der ganz im Erdreich liegt. Wir sehen uns beide Räume an. Talseitig fließt das Kondensat oft von allein in den Abfluss, während ein Raum im Erdreich unter dem Kanal liegen kann und eine kleine Pumpe braucht.
Der Weg ins Haus zählt genauso. Ein Gerät mit 200 bis 300 Litern muss durch Kellertreppe und Tür passen, und wenn das Haus nur über Stäffele erreichbar ist, muss das Gerät von Hand dorthin. Bei niedrigen Gewölbekellern messen wir vorab die Raumhöhe gegen die Höhe des Geräts.
Wie steht es um das Geräusch?
Das Gerät hat einen Lüfter und einen Verdichter, im Keller stört das meist niemanden. Im Reihenhaus prüfen wir, ob der Aufstellraum an den Nachbarn grenzt, und stellen es dann nicht an die Trennwand. Die Regeln für Außengeräte am Nachbarfenster betreffen dieses Gerät nur, wenn es Luft von außen ansaugt oder nach außen bläst.