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Raumweise Heizlastgerechnet aus Ihren Räumen und Ihrem VerbrauchUnterlagen für die KfWBestätigung zum Antrag erstellen wirAufstellort am HangSchall und Abstand vorab gerechnetStadt und RegionKessel, Filder, Neckartal und Umland
Wärmepumpe in Stuttgart — zur Startseite Wärmepumpe in Stuttgart Heizungstechnik für Ihr Haus KfW 458 Zuschuss für den Heizungstausch
Altbauzimmer mit Stuck und Eichendielen, unter dem Sprossenfenster ein flacher Plattenheizkörper, Sessel und Bücherregal
Heizungstechnik für Ihr Haus

Wärmepumpe im Altbau in Stuttgart

Wir planen Wärmepumpen für Altbauten in Stuttgart und der Region. 76,1 % der Stuttgarter Gebäude sind vor 1980 gebaut, deshalb prüfen wir zuerst, ob die Heizkörper mit 55 °C Vorlauf auskommen.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Nehmen Sie, was am ehesten passt. Alles Weitere besprechen wir.

Um welches Gebäude geht es?

Davon hängen Aufstellort, Schall und Zuschuss ab.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung reicht.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrere Antworten sind möglich.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Der Antrag kommt vor dem Einbau. Die Reihenfolge besprechen wir mit Ihnen.

Wohin dürfen wir antworten?

Innerhalb eines Werktags antworten wir und schlagen einen ersten Termin vor. Er kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Die meisten Häuser in Stuttgart sind Altbauten, und deren Besitzer fragen zuerst, ob eine Wärmepumpe dort überhaupt geht. Nach dem Zensus 2022 sind 59.273 von 77.857 Gebäuden vor 1980 gebaut, das sind 76,1 %. Wir prüfen in vier Schritten, und dabei zählt weniger das Baujahr als die Temperatur, die Ihre Heizkörper brauchen.

Der Feldtest des Fraunhofer ISE mit Häusern der Baujahre 1826 bis 2015 fand keinen Zusammenhang zwischen Baualter und Effizienz. Außenluft-Anlagen erreichten 2024 im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,4, also 3,4 Kilowattstunden Wärme je Kilowattstunde Strom im Jahresmittel, mit einer Spanne von 2,6 bis 4,9. Das Jahr war mild, und unsanierte Häuser waren keine eigene Gruppe.

Wir prüfen deshalb an Ihrem Haus, ob es passt, und sagen Ihnen auch, wenn es knapp wird. Für den ersten Termin, bei dem wir damit anfangen, berechnen wir nichts.

In vier Schritten zur Antwort für Ihr Haus

Vor dem Angebot klären wir Heizlast, Vorlauf, einzelne Heizkörper und Aufstellort, in dieser Reihenfolge. Die ersten beiden Schritte können Sie selbst vorbereiten.

Schritt Was geprüft wird Woran es hängt
1. Heizlast aus dem Verbrauch Öl in Litern oder Gas in m³ ÷ 250, mit Warmwasser ÷ 300 3.000 Liter ergeben 10 bis 12 kW
2. Heizkörpertest kalter Tag, Vorlauf 55 °C, Thermostate auf Stufe 3 werden alle Räume warm, geht die Wärmepumpe
3. Raumweise Rechnung Heizlast nach DIN EN 12831, jeder Heizkörper einzeln welche Heizkörper ersetzt werden, wie weit der Vorlauf sinkt
4. Aufstellort und Förderschwellen Schall am Nachbarfenster, Jahresarbeitszahl 3,0 und 3,5 ob das Gerät stehen darf, welche Zuschüsse infrage kommen

Fällt der Test im zweiten Schritt in einzelnen Räumen durch, ist das kein Ausschluss. Laut Verbraucherzentrale werden dann eben diese Heizkörper ersetzt. Die Einzelheiten stehen bei der Vorlauftemperatur, die Größe erklären wir bei der Heizlast.

Welche Heizlast je Baujahr zu erwarten ist

Das Baujahr gibt einen ersten Anhalt für die Heizlast, mehr nicht. In der Tabelle stehen die Stuttgarter Gebäude aus dem Zensus 2022 und der grobe Richtwert je m² für den Originalzustand, umgerechnet aus Verbrauchswerten im Praxisratgeber des Bundesverbands Wärmepumpe mit 2.500 kWh je kW.

Baujahr Gebäude in Stuttgart Anteil Richtwert im Originalzustand Das schauen wir uns zuerst an
vor 1919 11.467 14,7 % kein Wert belegt Denkmal, Erhaltungssatzung, Etagenheizung, wenig Hof
1919 bis 1949 19.314 24,8 % rund 100 W/m² (1919 bis 1948) Siedlungsbestand, enge Grundstücke, Einzelöfen und Etage
1950er 12.507 16,1 % rund 107 W/m² (1949 bis 1957) Bonus der Stadt vor 1957, Außenwand
1960er 9.423 12,1 % rund 106 W/m² (1958 bis 1968) Größe der Heizkörper, Heizkreise, Keller
1970er 6.562 8,4 % rund 95 W/m² (1969 bis 1978) Sanierungsstand von Dach und Fenstern, Zählerschrank

Saniert sieht das anders aus. Der Hersteller Bosch nennt für den sanierten Altbau 50 bis 80 W/m² und für den unsanierten 80 bis 120 W/m². Bei 140 m² macht das rechnerisch 7 bis rund 17 kW aus, und deshalb lässt sich eine Größe nicht aus dem Baujahr ablesen.

Auch im Feldtest waren die älteren Häuser meist teilsaniert. Von den Häusern bis Baujahr 1979, die im Feldtest bewertet wurden, waren die Fenster zu 95 %, das Dach zu 82 % und die Außenwand zu 51 % saniert.

Reichen die alten Heizkörper?

Oft ja, wenn sie groß genug sind, denn im Feldtest liefen ausreichend große Heizkörper ähnlich niedrig wie Flächenheizungen. Der Vorlauf sollte höchstens 55 °C erreichen, besser 30 bis 50 °C, und je Grad weniger sinkt der Stromverbrauch um 2 bis 4 %.

Außenluft COP bei 35 °C Vorlauf COP bei 55 °C Vorlauf
7 °C 4,48 2,78
−7 °C 2,63 1,80

Das sind Datenblattwerte eines einzelnen Geräts mit 9 kW, also ein Beispiel und keine Empfehlung. COP heißt das Verhältnis von Wärme zu Strom im jeweiligen Betriebspunkt. Deshalb legen wir den Vorlauf so niedrig, wie es die Räume zulassen.

Was neue Heizflächen kosten

In der Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz von 2025 kostete ein neuer Heizkörper 326 bis 1.207 €, im Median 642 €. 5 Stück liegen damit rechnerisch bei rund 3.210 €. Nachgerüstete Fußbodenheizung kostet laut co2online 20 bis 135 € je m², im Beispiel mit 130 m² gefräst 11.500 €. Im Altbau ist das eher ein Schritt für Räume, in denen ohnehin der Boden erneuert wird.

Die Stadt fördert größere Heizkörper oder neue Fußbodenheizung mit 500 € je Raum, höchstens 20.000 €, bei Faktor 1,0. Sie rät, diese Kosten nicht bei der KfW anzusetzen. In nur 23 % der ausgewerteten Angebote war der Heizkörpertausch enthalten, fragen Sie also ausdrücklich danach.

Wann es im Altbau knapp wird

Knapp wird es, wenn die Heizlast hoch bleibt und der Vorlauf über 55 °C liegen muss. Dann kommen mehrere Nachteile zusammen, und das sagen wir Ihnen vor dem Auftrag.

Anzeichen Was daraus folgt Was wir dann tun
Räume bleiben mit 55 °C kalt, auch nach Tausch einzelner Heizkörper Jahresarbeitszahl sinkt, bis 70 °C ist technisch möglich, kostet aber Effizienz größere Heizflächen rechnen oder Heizlast senken
Rechnerische Jahresarbeitszahl unter 3,5 Heizungsprogramm der Stadt entfällt bei Luft-Wasser Vorlauf senken oder nur die KfW ansetzen
Rechnerische Jahresarbeitszahl unter 3,0 KfW-Förderung entfällt, im Denkmal auch die der Stadt vom Einbau abraten
Heizlast über 12 kW bei engem Grundstück Förderobergrenze 68 statt 60 dB, längere Abstände Schall vorab rechnen, Dach oder Keller zuerst dämmen
Kein Platz im Hof, Bauwich scheidet laut Presse in der Regel aus Standort fehlt, teils Befreiungsantrag nötig Baurechtsamt fragen, Innenaufstellung prüfen

In Euro sieht das so aus. Beispiel. Bei 20.000 kWh Gas im Jahr, 90 % Kesselnutzung und Preisen vom 01.10.2026 kostet das Gas 2.770 €. Mit Jahresarbeitszahl 2,6 braucht die Wärmepumpe 6.900 kWh und kostet zum normalen Tarif von 38,9 Cent je Kilowattstunde 2.690 €, es bleiben rund 80 € im Jahr. Bei 3,4 zum Heizstromtarif von 29,0 Cent sind es 1.540 €.

Eine ähnliche Spanne ergab das ältere Projekt WPsmart des Fraunhofer ISE. Bei Häusern der Baujahre 1949 bis 1979 lag die Jahresarbeitszahl von Außenluft-Anlagen dort bei 2,5 bis 3,6, mit Temperaturen von 31 bis 43 °C.

Was hilft, wenn Vorlauf oder Heizlast zu hoch sind

Zuerst prüfen wir, was den Vorlauf ohne große Baustelle senkt. Der hydraulische Abgleich nach Verfahren B ist bei KfW und Stadt ohnehin Pflicht und kostet in Angeboten im Median 1.071 €, dazu kommen einzelne neue Heizkörper.

Danach schauen wir auf die Hülle, oft auf Dach oder Kellerdecke. Das städtische Energiesparprogramm Wohnen nimmt seit 14.08.2026 keine Anträge mehr an, eine Wiedereröffnung 2027 wird geprüft. Reicht das alles nicht, bleibt die Hybridheizung als Ausweg für wenige Fälle, wobei das Stadtprogramm bivalente Anlagen nur mit Solarthermie oder Wärmenetz fördert.

In den Fernwärmegebieten kommt der Anschluss als Alternative infrage. Die EnBW nennt als Ausbaugebiete Bad Cannstatt, die Neckarvorstadt und Stuttgart-West, und die Stadt gibt für die Übergabestation 100 € je kW, höchstens 30.000 €, bei Faktor 1,0. Den Vergleich rechnen wir unter Fernwärme oder Wärmepumpe.

Woran es bei Gründerzeithäusern im Talkessel hakt

Bei Gründerzeithäusern in Stuttgart-West und anderen Lagen im Talkessel hakt es meist an der Stellfläche und an den Auflagen. Die Stadt beschreibt die Tallagen als eng bebaut, mit Altbau und Denkmalschutz, in der typischen Hofeinfahrt reicht der Platz laut Presse in der Regel nicht.

Stuttgart hat über 4.500 Kulturdenkmale. Beeinträchtigt das Gerät das Erscheinungsbild, braucht es eine Genehmigung nach § 8 Abs. 1 DSchG, zuständig ist die untere Denkmalbehörde im Amt für Stadtplanung und Wohnen, Eberhardstraße 10. In einem Gebiet mit Erhaltungssatzung ist alles genehmigungspflichtig, was das Erscheinungsbild ändert, auch wenn die Landesbauordnung die Anlage sonst verfahrensfrei stellt. Ob Ihr Haus in einem solchen Gebiet liegt, sehen Sie auf maps.stuttgart.de/erhaltungssatzung.

Für solche Häuser hat das Stadtprogramm eigene Regeln. Im Denkmal reicht eine Jahresarbeitszahl von 3,0, und auf den Wärmepumpensatz gibt es 10 % Bonus. Denselben Bonus erhalten Häuser mit Effizienzklasse H oder Baujahr vor 1957 und mindestens 75 % unsanierter Außenwand, bei 10 kW also 3.300 € statt 3.000 € vor der 60-%-Prüfung. Wir klären die Abstimmung mit der Denkmalbehörde, die Regeln stehen bei der Genehmigung.

Hat das Haus Etagenheizungen, gibt die Stadt für die Zentralisierung 200 € je kW Heizlast, höchstens 20.000 €, bei Faktor 1,0. Bei Wohnungseigentum braucht es einen Beschluss, siehe Mehrfamilienhaus.

Gründerzeithaus an einer ansteigenden Straße, heller Putz mit Fenstereinfassungen aus grünlich-gelbem Sandstein und Erker

Ein Altbau aus den 1950er Jahren gerechnet

Beispiel. Doppelhaushälfte in Feuerbach, Baujahr 1955, mindestens 75 % der Außenwand unsaniert, selbst bewohnt, Gaskessel über 20 Jahre in Betrieb, Gerät mit 10 kW, 30.000 € Kosten, Antrag bis 31.01.2027, Faktor der Stadt 1,0.

Posten Betrag
KfW, 46 % von 28.000 € 12.880 €
Stadt, 10 kW × 300 € mit 10 % Bonus 3.300 €
Zusammen 16.180 €
Grenze 60 % von 28.000 € (unsere Annahme zur Bezugsgröße) 16.800 €
Eigenanteil bei 30.000 € 13.820 €
5 neue Heizkörper zum Median, nicht bei der KfW angesetzt rund 3.210 €
Stadt für 5 Räume × 500 € 2.500 €

Die 2.500 € stehen vor der 60-%-Prüfung. Rechnet die Stadt sie auf dieselbe Grenze an, bleiben davon rechnerisch 620 €. Das klären wir vor dem Antrag mit dem Amt für Umweltschutz, zugesagt ist damit nichts. Bewilligt wird im Rahmen der Haushaltsmittel, einen Rechtsanspruch gibt es nicht.

Vom Heizkörpertest bis zur Inbetriebnahme

Im Altbau kommt am Anfang die Arbeit am Vorlauf dazu. Danach gilt die Reihenfolge der KfW, die wir beim Heizungstausch beschreiben.

  • Vor dem Auftrag. Wir rechnen die Heizlast und benennen die Heizkörper, die getauscht werden müssen.
  • Vor dem Antrag. Wir stellen die Bestätigung zum Antrag aus, danach schließen Sie den Vertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung.
  • Beim Einbau. Wir ersetzen die benannten Heizkörper, machen den Abgleich und stellen die Heizkurve auf den niedrigsten Vorlauf ein, mit dem alle Räume warm werden.

Wo wir Altbauten umrüsten

Im Talkessel und in den älteren Bezirken ist der Anteil alter Häuser besonders hoch, in Stuttgart-West nach unserer Näherung aus den Zensusdaten rund 90 % vor 1979. Auf den Fildern, etwa in Sillenbuch, rechnen wir mit einer tieferen Norm-Außentemperatur als im Talkessel. Was im jeweiligen Bezirk gilt, steht auf den Gebietsseiten, etwa bei Bad Cannstatt.

Wenn Sie den Heizkörpertest im Winter schon gemacht haben, schreiben Sie uns das Ergebnis mit dem Baujahr und der letzten Abrechnung. Dafür reicht das Formular oder eine Mail an kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de.

Häufige Fragen

Geht eine Wärmepumpe im unsanierten Altbau?

Ja, das kann gehen, aber zusagen lässt es sich erst nach der Prüfung. Unsanierte Häuser waren im Feldtest des Fraunhofer ISE keine eigene Gruppe, und bei hoher Heizlast von 80 bis 120 W je m² wird das Gerät groß. Wir prüfen zuerst, ob die Räume mit 55 °C Vorlauf warm werden.

Welche Vorlauftemperatur ist im Altbau noch vertretbar?

55 °C nennt die Verbraucherzentrale als Ziel für den höchsten Vorlauf, besser sind 30 bis 50 °C. Je Grad weniger sinkt der Stromverbrauch um 2 bis 4 %. Bei einem Beispielgerät fällt der COP bei −7 °C Außenluft von 2,63 bei 35 °C Vorlauf auf 1,80 bei 55 °C.

Muss ich für die Wärmepumpe alle Heizkörper austauschen?

Nein, meist nur einzelne. Welche das sind, ergibt der Test an einem kalten Tag mit 55 °C Vorlauf und Thermostaten auf Stufe 3 und danach die raumweise Heizlast. Je Heizkörper kostete der Tausch laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz 2025 im Median 642 €.

Brauche ich im Altbau eine Fußbodenheizung?

Nein, im Feldtest des Fraunhofer ISE liefen ausreichend große Heizkörper ähnlich niedrig wie Flächenheizungen. Eine Fußbodenheizung nachzurüsten kostet 20 bis 135 € je m², im Beispiel von co2online mit 130 m² gefräst 11.500 €. Das ist selten der erste Schritt.

Muss ich das Haus erst dämmen?

Nein, nicht zwingend. Von den bis Baujahr 1979 im Feldtest bewerteten Häusern waren die Fenster zu 95 %, das Dach zu 82 % und die Außenwand nur zu 51 % saniert. Wird es bei Ihnen knapp, sagen wir Ihnen, welche Maßnahme die Heizlast am meisten senkt.

Ab welchem Baujahr gibt es den Bonus der Stadt Stuttgart?

1957 ist die Grenze, denn der Bonus von 10 % gilt für Häuser, die davor gebaut wurden und mindestens 75 % unsanierte Außenwand haben, oder für Effizienzklasse H. Er gilt auf den Satz für die Wärmepumpe, bei 10 kW also 3.300 € statt 3.000 €, bei Faktor 1,0. Denkmal, FamilienCard und Wohngeld berechtigen ebenfalls.

Wie laut wird ein großes Gerät im engen Altbauquartier?

68 dB ist die Förderobergrenze für Außengeräte über 12 bis 30 kW, gegenüber 60 dB bis 12 kW. Nachts gelten am Nachbarfenster im allgemeinen Wohngebiet 40 dB(A), im Mischgebiet 45 dB(A). Je kleiner die Heizlast, desto leichter lässt sich das einhalten.

Was gilt für eine Wärmepumpe an einem Denkmal in Stuttgart?

3,0 reicht bei der Stadt als Jahresarbeitszahl, und es gibt 10 % Bonus auf den Wärmepumpensatz. Wird das Erscheinungsbild beeinträchtigt, braucht es eine Genehmigung nach § 8 DSchG, in Stuttgart liegt die untere Denkmalbehörde im Amt für Stadtplanung und Wohnen. Die Abstimmung klären wir vor dem Angebot.

Lohnt sich die Wärmepumpe im Altbau auch bei schlechter Jahresarbeitszahl?

Nein, im laufenden Betrieb kaum. Bei einer Jahresarbeitszahl von 2,6 und normalem Stromtarif bleiben bei 20.000 kWh Gas rund 80 € Unterschied im Jahr. Unter 3,0 entfällt außerdem die KfW-Förderung, deshalb sagen wir das vor dem Auftrag.

Wie viel Heizlast hat ein Haus aus den 1960er Jahren?

106 W je m² ist der grobe Richtwert für Baujahre 1958 bis 1968 im Originalzustand, umgerechnet aus den Zahlen des Bundesverbands Wärmepumpe. Bei 140 m² wären das rechnerisch rund 15 kW. Saniert liegt ein Altbau eher bei 50 bis 80 W je m², maßgeblich ist die Rechnung Raum für Raum.

Zwei Personen am Esstisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
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Wärmepumpe für Ihr Haus in Stuttgart

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