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Wärmepumpe in Stuttgart — zur Startseite Wärmepumpe in Stuttgart Heizungstechnik für Ihr Haus KfW 458 Zuschuss für den Heizungstausch
Helles Mehrfamilienhaus der 1950er Jahre mit Balkonen am Hang, davor zwei große Außengeräte auf einem Betonfundament
Heizungstechnik für Ihr Haus

Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus in Stuttgart

Für Mehrfamilienhäuser und Eigentümergemeinschaften in Stuttgart planen und bauen wir die Wärmepumpe. Die KfW setzt 28.000 € für die erste und 15.000 € für die zweite Wohnung an.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Nehmen Sie, was am ehesten passt. Alles Weitere besprechen wir.

Um welches Gebäude geht es?

Davon hängen Aufstellort, Schall und Zuschuss ab.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung reicht.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrere Antworten sind möglich.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Der Antrag kommt vor dem Einbau. Die Reihenfolge besprechen wir mit Ihnen.

Wohin dürfen wir antworten?

Innerhalb eines Werktags antworten wir und schlagen einen ersten Termin vor. Er kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Die Eigentümerquote in Stuttgart liegt nach dem Zensus 2022 bei 31,15 %, und 21.401 Gebäude stehen in Wohnungseigentum. Wer hier eine Wärmepumpe in ein Mehrfamilienhaus setzen will, plant deshalb fast immer mit anderen zusammen, mit Miteigentümern oder mit Mietern im Haus.

Wir planen und bauen die Anlage für Vermieter und Eigentümergemeinschaften und rechnen vorab, was die Förderung je Wohneinheit hergibt. Die KfW setzt bei Antrag bis 31.01.2027 für die erste Wohneinheit 28.000 € förderfähige Kosten an, für die zweite bis sechste je 15.000 € und ab der siebten je 8.000 €.

Am aufwendigsten sind Häuser mit Etagenheizung, in Stuttgart betrifft das 68.240 Wohnungen. Für den Umbau auf eine zentrale Anlage zahlt die Stadt 200 €/kW, höchstens 20.000 €, bei Faktor 1,0.

Was setzt die KfW je Wohneinheit an?

Die Grundförderung beträgt 30 % der förderfähigen Kosten, und deren Obergrenze wächst mit jeder Wohneinheit. Bei sechs Wohnungen liegt sie rechnerisch bei 103.000 €.

Wohneinheiten im Haus Förderfähige Kosten höchstens 30 % Grundförderung davon
2 Einheiten 43.000 € 12.900 €
3 Einheiten 58.000 € 17.400 €
6 Einheiten 103.000 € 30.900 €
7 Einheiten 111.000 € 33.300 €
12 Einheiten 151.000 € 45.300 €
20 Einheiten 215.000 € 64.500 €

Stand 05.11.2026, Antrag bis 31.01.2027, BEG-Richtlinie Nr. 8.3.1. Die Grenzen für 2 und 7 Wohneinheiten nennt die KfW in ihren Beispielen, die übrigen Werte sind daraus gerechnet. Liegen die Kosten unter der Grenze, zählen nur die Kosten.

Nach dem Zensus 2022 stehen in Stuttgart 25.063 Gebäude mit drei bis sechs Wohnungen, 11.148 mit sieben bis zwölf und 2.854 mit 13 und mehr. Die größte Gruppe fällt also in den Bereich, in dem jede Wohnung noch 15.000 € zur Grenze beiträgt.

Für Anträge vom 01.02. bis 31.07.2027 sinkt der Betrag für die erste Wohneinheit auf 27.250 €. Für das erste Quartal 2027 nennt die Richtlinie eine neue Staffel, nämlich 15 % Grundförderung und 15 Prozentpunkte zusätzlich bei Ursprung des Geräts in der Union. Der Starttag steht nicht fest. Eine Gemeinschaft, die erst auf der nächsten Versammlung beschließt, rechnet deshalb besser beide Fälle durch. Alle Sätze und Boni stehen auf der Seite zur Förderung in Stuttgart.

Selbst genutzte Wohnungen bekommen Boni, vermietete nicht

Für eine vermietete Wohneinheit nennt die KfW 30 % und keine Boni. Der Klimageschwindigkeitsbonus, bei Antrag bis 31.01.2027 sind das 16 Prozentpunkte, und der Einkommensbonus hängen an der selbst genutzten Wohnung.

In der Eigentümergemeinschaft stellt die Gemeinschaft den Antrag für das Gemeinschaftseigentum. Wer darüber hinaus einen Bonus in Anspruch nimmt, reicht einen Zusatzantrag für seine Wohneinheit nach, spätestens 6 Monate nach der Zusage des Basisantrags und vor dem Nachweis. Die Frist betrifft jeden Eigentümer einzeln, deshalb sollte die Verwaltung alle Selbstnutzer früh darauf hinweisen.

Die KfW rechnet ein Haus mit sieben Wohneinheiten so vor: Kosten rund 140.000 €, Grenze 111.000 €, Basis 33.300 €. Dazu kommen Zusatzanträge je Wohnung, im Beispiel 4.122,86 €, 6.342,86 € und 6.660 €. Eine GbR kann bei der KfW 458 keinen Antrag stellen und geht über die KfW 459, dort gelten 30 % ohne Boni. Als Ergänzungskredit nennt die KfW die Programme 358 und 359 mit bis zu 120.000 € je Wohneinheit, das Programm 358 bis 90.000 € Haushaltseinkommen.

Hände sortieren leere Blätter in einen Aktenordner, daneben geschlossenes Notebook, Kugelschreiber und Tasse

Was kostet eine Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus?

Eine neutrale Preisstatistik für Mehrfamilienhäuser gibt es nicht, und die vorhandenen Beispiele liegen weit auseinander. Einen Preis je Wohnung nennen wir deshalb nicht, nur Anhaltspunkte mit Herkunft.

Fall Betrag vor Förderung Herkunft und Stand
6 Wohnungen, 420 m², Luft-Wasser 47.000 € Modell, Prognos 2022 über Borderstep
6 Wohnungen, 420 m², Sole-Wasser 78.000 € Modell, Prognos 2022 über Borderstep
Luft-Wasser mit 25 kW 92.500 € Rechenbeispiel der Stadt Stuttgart, 20.05.2026
Kaskade aus 2 bis 4 Modulen, ca. 26 bis 76 kW rund 38.000 bis 95.000 € Händlerangabe, Stand 11/2026
Zum Vergleich: Ein- und Zweifamilienhaus, Luft-Wasser 21.099 bis 54.168 €, Median 34.898 € Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Auswertung 07/2026

Das Modell von 2022 dürfte heute zu niedrig liegen, die 92.500 € der Stadt sind der jüngere Wert. Welchen Betrag Sie ansetzen müssen, hängt vor allem an den Heizflächen und am Weg der Leitungen. Unser Angebot nach dem Termin führt deshalb Gerät, Speicher, Warmwasser, hydraulischen Abgleich, Elektro, Fundament und Montage einzeln auf. Wie Sie solche Posten vergleichen, steht bei den Angeboten für Wärmepumpen.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Bei Etagenheizungen kommt der Umbau zum Gerät dazu

Wie beschließt die Eigentümergemeinschaft den Einbau?

Die Eigentümerversammlung beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, und von der Höhe der Zustimmung hängt ab, wer zahlt. Wir würden deshalb auf die höhere Mehrheit aus § 21 WEG hinarbeiten.

Frage Regel Vorschrift
Welche Mehrheit braucht der Beschluss? Mehrheit der abgegebenen Stimmen § 25 WEG
Wann zahlen alle? mehr als zwei Drittel der abgegebenen Stimmen und die Hälfte der Miteigentumsanteile, außer bei unverhältnismäßigen Kosten § 21 WEG
Wer zahlt sonst? nur die Zustimmenden nach ihren Anteilen, ihnen gehören dann die Nutzungen § 21 WEG
Kann ein Eigentümer die Anlage verlangen? nein, Wärmepumpen stehen nicht in der Liste § 20 Abs. 2 WEG
Eigenes Gerät für eine Wohnung? Gestattung, wenn alle über das unvermeidliche Maß Beeinträchtigten zustimmen § 20 Abs. 3 WEG
Wo liegt die Grenze? keine grundlegende Umgestaltung, keine unbillige Benachteiligung einzelner § 20 Abs. 4 WEG

Ob der Tausch der Zentralheizung als Erhaltung oder als bauliche Veränderung gilt, ist juristisch offen. Das klärt die Verwaltung mit einem Anwalt, wir beraten dazu nicht. Von uns kommt, was die Versammlung in der Sache braucht, also Heizlast, Aufstellort und ein Angebot mit einzelnen Posten.

Der Beschluss muss vor dem Vertrag stehen, und ein Vertrag ohne Bedingung oder ein Baubeginn vor dem Antrag kostet die Förderung. Daraus ergibt sich diese Reihenfolge:

  1. Verbrauchswerte zusammentragen, Heizlast rechnen, Aufstellort und Schall prüfen, Angebot erstellen.
  2. Beschluss in der Eigentümerversammlung mit Angebot, Förderweg und Kostenverteilung.
  3. Bestätigung zum Antrag durch uns, danach der Vertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung.
  4. Antrag der Gemeinschaft bei Meine KfW, binnen 4 Wochen danach der Antrag bei der Stadt.
  5. Zusage, Einbau, Bestätigung nach Durchführung, Nachweise binnen 6 Monaten nach der letzten Rechnung.

Die Einzelheiten stehen beim Antrag für KfW 458 und beim Heizungsprogramm der Stadt.

Was Vermieter auf die Miete umlegen können

Nach § 559e BGB sind 10 % der Kosten im Jahr möglich, wenn die Anlage förderfähig ist und Fördermittel in Anspruch genommen wurden, höchstens aber 0,50 € je m² Wohnfläche innerhalb von 6 Jahren. Bei einer Wohnung mit 70 m² sind das rechnerisch höchstens 35 € im Monat.

Voll gilt das nur mit dem Nachweis einer Jahresarbeitszahl von mindestens 2,5, also dem Verhältnis von Wärme zu Strom im Jahresmittel, sonst lässt sich die Hälfte der Kosten ansetzen (§ 559f BGB). Das Gesetz nennt Ausnahmen, etwa für Häuser, die nach 1996 errichtet wurden oder mit höchstens 55 °C Vorlauf auskommen. Für den einzelnen Mietvertrag fragen Sie bitte Ihren Rechtsberater, die Rechnung zur Jahresarbeitszahl erstellen wir.

Was bei der Technik im großen Haus anders ist

Ein Mehrfamilienhaus braucht mehr Leistung, als viele Seriengeräte haben, und ab sechs Wohnungen kommt eine gesetzliche Prüfung hinzu.

Reicht ein Gerät oder braucht es eine Kaskade?

Serien-Luftgeräte enden nach Händlerangaben bei etwa 20 bis 30 kW, während ein Haus mit rund 1.000 m² oft 40 bis 120 kW Heizlast hat. Über dieser Schwelle laufen mehrere Geräte zusammen als Kaskade. Zwei Geräte mit je 10 kW kosten laut derselben Quelle ca. 10.000 € mehr als eines mit 20 kW, dafür bleibt beim Ausfall eines Geräts die andere Hälfte in Betrieb. Als Beispiel nennt sie eine Anlage in Güstrow mit 3 × 20 kW und 1.000 Litern Puffer für 18 Wohnungen und rund 1.500 m².

Erreicht das Haus die Jahresarbeitszahl der Förderung?

Im Prognos-Modell mit 6 Wohnungen, 420 m² und 146 kWh/m² erreicht Luft-Wasser eine Jahresarbeitszahl von 2,6, mit neuen Heizkörpern 3,0. Mit Sole-Wasser sind es 3,1 und 3,6. Die KfW verlangt 3,0, die Stadt 3,5 für Luft-Wasser und 3,8 für Sole-Wasser, im Denkmal 3,0, jeweils nach VDI 4650 Blatt 1.

Der Nachweis wird für das konkrete Haus gerechnet und kann besser ausfallen als dieses Modell. Trotzdem gehört die Frage nach den Heizkörpern und der Vorlauftemperatur an den Anfang der Planung. Für größere Heizflächen zahlt die Stadt 500 € je Raum, höchstens 20.000 €, bei Faktor 1,0, und rät dazu, Heizkörper dann nicht bei der KfW anzusetzen.

Was gilt ab sechs Wohnungen?

Bei Einbau nach dem 31.12.2023 schreibt § 60a GModG eine Betriebsprüfung vor, nach einer Heizperiode und spätestens 2 Jahre nach Inbetriebnahme. Ohne Fernkontrolle wiederholt sie sich alle 5 Jahre, mehr dazu auf der Seite zur Wartung.

Steile Sandsteintreppe mit eisernem Handlauf zwischen Hanggärten, zwei Handwerker tragen ein verpacktes Außengerät hinauf

Wo das Außengerät im Stuttgarter Hof stehen kann

Ein Haus mit sechs Wohnungen, durchgerechnet

Beispiel. Sechs vermietete Wohnungen, 420 m², zentrale Gasheizung, Antrag bis 31.01.2027, Faktor 1,0. Aus dem Modellwert von 146 kWh/m² ergeben sich rund 61.000 kWh Wärme im Jahr und bei 2.500 bis 3.000 Stunden rechnerisch 20 bis 25 kW Heizlast. Angenommen sind 25 kW.

Posten Mit Modellpreis 2022 Mit Betrag der Stadt 2026
Kosten Luft-Wasser 47.000 € 92.500 €
Grenze der KfW bei 6 Wohnungen 103.000 € 103.000 €
KfW, 30 % ohne Boni 14.100 € 27.750 €
Stadt, 25 kW × 300 € 7.500 € 7.500 €
Zusammen 21.600 € 35.250 €
Bleibt beim Eigentümer 25.400 € 57.250 €

Der gemeinsame Deckel von KfW und Stadt bei 60 % greift in beiden Spalten nicht, 60 % von 47.000 € wären 28.200 €. Die 7.500 € der Stadt setzen allerdings eine nachgewiesene Jahresarbeitszahl von 3,5 voraus. Bei 2,6 wie im Modell entfallen sie, und auch die KfW verlangt mindestens 3,0.

Neue Heizkörper sind in beiden Spalten nicht enthalten. Ein Rechtsanspruch auf das Geld der Stadt besteht nicht, sie bewilligt im Rahmen der Haushaltsmittel. Laut Energieberatungszentrum sind die Mittel für 2026 ausgeschöpft, wobei Anträge möglich bleiben und voraussichtlich 2027 ausgezahlt wird. Die Presse schrieb am 25.09.2026, sie reichten nicht bis Ende 2027. Fragen Sie deshalb vor der Versammlung bei der Stadt nach.

Wann eine andere Lösung besser passt

Wo Fernwärme in der Straße liegt, rechnen wir beide Wege gegeneinander, denn 13,7 % der Stuttgarter Wohnungen hängen bereits daran. Die Stadt gibt für die Übergabestation 100 €/kW, höchstens 30.000 €, bei Faktor 1,0. Ob Ihre Adresse im Netz oder in einem Eignungsgebiet liegt, zeigt die Karte unter maps.stuttgart.de/waermeplanung/, und ein Eignungsgebiet ist keine Zusage für ein Netz. Der Vergleich steht bei Fernwärme oder Wärmepumpe.

Bleibt der Vorlauf auch nach dem Tausch einzelner Heizkörper hoch, kann ein Gerät neben dem vorhandenen Kessel die Lösung sein. Warum das nur selten nötig ist und was die Stadt dann nicht mehr fördert, steht bei der Hybridheizung.

Erdsonden scheitern im Innenhof oft schon am Platz, denn der Abstand zwischen den Sonden beträgt 6 bis 10 m, und im Heilquellenschutzgebiet entscheidet das Amt für Umweltschutz über die Tiefe. Ohne Mehrheit in der Versammlung bleibt für die Gemeinschaft nur der Weg über Einzelgeräte nach § 20 Abs. 3 WEG, und der braucht die Zustimmung aller, die über das unvermeidliche Maß hinaus beeinträchtigt sind.

Was für das erste Gespräch hilft

Legen Sie die Heizkostenabrechnungen der letzten Jahre bereit, dazu einen Grundriss und, in einer Gemeinschaft, das letzte Versammlungsprotokoll mit dem Stand zur Heizung. Für den ersten Termin berechnen wir nichts, und auf Ihre Anfrage antworten wir innerhalb eines Werktags. Schreiben Sie uns über das Formular oder an kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de, gern gemeinsam mit Ihrer Verwaltung.

Häufige Fragen

Braucht eine WEG für die Wärmepumpe einen Beschluss?

Ja, über eine zentrale Anlage entscheidet die Eigentümerversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen (§ 25 WEG). Ob der Heizungstausch als Erhaltung oder als bauliche Veränderung gilt, ist juristisch offen, deshalb sollte die Verwaltung das vor der Versammlung klären.

Müssen alle Eigentümer die Wärmepumpe mitbezahlen?

Ja, wenn mehr als zwei Drittel der abgegebenen Stimmen und die Hälfte der Miteigentumsanteile zustimmen und die Kosten nicht unverhältnismäßig sind (§ 21 WEG). In den übrigen beschlossenen Fällen tragen nur die Zustimmenden die Kosten, ihnen stehen dann auch die Nutzungen zu.

Wie viel Förderung gibt es je Wohnung im Mehrfamilienhaus?

30 % Grundförderung auf eine Obergrenze, die bei Antrag bis 31.01.2027 so wächst: 28.000 € für die erste Wohneinheit, je 15.000 € für die zweite bis sechste, je 8.000 € ab der siebten. Boni kommen nur für selbst genutzte Wohnungen dazu.

Bekommt ein Vermieter den Klimageschwindigkeitsbonus?

Nein, für eine vermietete Wohneinheit nennt die KfW 30 % und keine Boni. Wohnt der Eigentümer selbst in einer der Wohnungen, kann für diese eine Wohneinheit ein Bonus hinzukommen, sofern die Altheizung die Bedingungen erfüllt.

Darf ein einzelner Eigentümer eine eigene Wärmepumpe für seine Wohnung einbauen?

Ja, er kann die Gestattung verlangen, wenn alle zustimmen, die über das unvermeidliche Maß hinaus beeinträchtigt werden (§ 20 Abs. 3 WEG). Einen Anspruch nach § 20 Abs. 2 gibt es nicht, denn Wärmepumpen stehen dort nicht in der Liste.

Was zahlt die Stadt Stuttgart für den Umbau von Etagenheizungen?

200 €/kW, höchstens 20.000 €, bei Faktor 1,0 und nur auf der Gemarkung Stuttgart. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht, die Stadt bewilligt im Rahmen ihrer Haushaltsmittel und meldet ein sehr hohes Antragsvolumen.

Wie viel darf ein Vermieter nach dem Einbau auf die Miete umlegen?

10 % der Kosten im Jahr, höchstens 0,50 € je m² Wohnfläche innerhalb von 6 Jahren (§ 559e BGB). Voll gilt das nur mit einer Jahresarbeitszahl von mindestens 2,5 (§ 559f BGB), sonst lässt sich in der Regel nur die Hälfte der Kosten ansetzen.

Ist eine Betriebsprüfung im Mehrfamilienhaus Pflicht?

Ja, ab 6 Wohnungen und bei Einbau nach dem 31.12.2023 verlangt § 60a GModG eine Betriebsprüfung nach einer Heizperiode, spätestens 2 Jahre nach Inbetriebnahme. Ohne Fernkontrolle wiederholt sie sich alle 5 Jahre.

Was bedeutet Kaskade bei Wärmepumpen?

2 oder mehr Geräte laufen zusammen und teilen sich die Heizlast des Hauses. Das kommt in Frage, wenn ein einzelnes Seriengerät nicht reicht, und kostet nach Händlerangaben mehr als ein großes Gerät mit gleicher Leistung.

Lässt sich ein Gründerzeithaus mit Wohnungen auf Wärmepumpe umstellen?

Ja, die Studie von Borderstep beschreibt ein Haus von 1900 in Berlin mit 14 Wohnungen und 38 kW Kaskade, von dessen Heizkörpern rund die Hälfte blieb. Ob das in Ihrem Haus geht, hängt an Vorlauftemperatur, Stellfläche und Schall im Hof.

Zwei Personen am Esstisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
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Wärmepumpe für Ihr Haus in Stuttgart

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