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Raumweise Heizlastgerechnet aus Ihren Räumen und Ihrem VerbrauchUnterlagen für die KfWBestätigung zum Antrag erstellen wirAufstellort am HangSchall und Abstand vorab gerechnetStadt und RegionKessel, Filder, Neckartal und Umland
Wärmepumpe in Stuttgart — zur Startseite Wärmepumpe in Stuttgart Heizungstechnik für Ihr Haus KfW 458 Zuschuss für den Heizungstausch
Außengerät an einer Putzwand im Winter, Raureif auf dem Rasen, etwas Schnee auf dem Gerät, aufsteigender Dampf
Heizungstechnik für Ihr Haus

Luft-Wasser-Wärmepumpe in Stuttgart, vom Kessel bis zur Höhenlage

Wir planen und bauen Luft-Wasser-Wärmepumpen in Stuttgart und der Region, auch am Hang. Angebote aus Rheinland-Pfalz lagen im Median bei 34.898 €, Stand Juli 2026.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Nehmen Sie, was am ehesten passt. Alles Weitere besprechen wir.

Um welches Gebäude geht es?

Davon hängen Aufstellort, Schall und Zuschuss ab.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung reicht.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrere Antworten sind möglich.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Der Antrag kommt vor dem Einbau. Die Reihenfolge besprechen wir mit Ihnen.

Wohin dürfen wir antworten?

Innerhalb eines Werktags antworten wir und schlagen einen ersten Termin vor. Er kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kommt ohne Bohrung und ohne Erlaubnis der Wasserbehörde aus, sie braucht aber einen Platz im Freien. In Stuttgart ist dieser Platz oft die schwierigste Frage, weil viele Grundstücke am Hang liegen oder eng bebaut sind. Angebote für Ein- und Zweifamilienhäuser lagen in der Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz bei 21.099 bis 54.168 €, im Median bei 34.898 € (160 Angebote, September 2025 bis April 2026, Stand Juli 2026).

Für Stuttgart selbst gibt es keine Preisstatistik, und am Hang kommen Arbeiten dazu, die wir im Angebot einzeln ausweisen. Wir planen und bauen diese Anlagen in der Stadt und in der Region.

Bevor wir ein Gerät nennen, rechnen wir die Heizlast mit dem Temperaturwert Ihrer Postleitzahl und den Schall am Fenster des Nachbarn. Dazu sehen wir uns den Weg an, auf dem Gerät und Leitungen an den Aufstellort kommen.

Was zu unserem Auftrag gehört

Wir übernehmen die Anlage von der Heizlastrechnung bis zur Wartung, Stellfläche und Stromanschluss eingeschlossen.

  • Heizlast: raumweise nach DIN EN 12831, gerechnet mit dem Wert Ihrer Postleitzahl.
  • Aufstellort: Stellfläche, Abstände laut Geräteanleitung, Fundament, Kondensat und Luftaustritt.
  • Schallrechnung: Abstand zum nächsten Nachbarfenster nach dem LAI-Leitfaden.
  • Heizkreis: Prüfung der Vorlauftemperatur, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, Speicher.
  • Strom: Zuleitung und Anmeldung beim Netzbetreiber, im Stadtgebiet ist das Stuttgart Netze.
  • Förderung: Bestätigung zum KfW-Antrag und die Angaben, die das Stadtprogramm vom Betrieb braucht.
  • Betrieb: Inbetriebnahme, Einweisung und Wartung.
Außengerät seitlich am Einfamilienhaus, Zollstock auf dem Boden zwischen Gerät und Zaun, dahinter die Hecke

Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Stuttgart?

Im Median 34.898 € vor Förderung, erhoben in Rheinland-Pfalz. Die Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung kommt mit Preisen von Juni 2026 gerundet auf 36.000 €. Aus der Auswertung für Rheinland-Pfalz lassen sich auch die einzelnen Posten ablesen.

Posten Median Spanne Anteil im Angebot
Anlage gesamt 34.898 € 21.099 bis 54.168 €
Je kW Heizleistung 4.098 €
Montage 6.650 € 2.975 bis 13.836 €
Elektro 2.687 € 347 bis 7.648 € in 80 % enthalten
Fundament 1.399 € 298 bis 3.570 € in 68 % enthalten
Hydraulischer Abgleich 1.071 € 120 bis 5.300 € in 86 % enthalten
Zählerschrank 2.966 € 350 bis 7.765 € in 46 % nicht enthalten

Am Hang lohnt der erste Blick auf Fundament und Montage, denn dort stecken Erdarbeiten und Transport. Eine eigene Preiszahl für Hanglagen haben wir nicht gefunden. In unserem Angebot steht nach dem Termin jeder dieser Posten einzeln, auch der Umbau des Zählerschranks, falls er nötig ist.

Die KfW rechnet mit 30 % Grundförderung, bei einem Antrag bis 31.01.2027 kommen für Selbstnutzer mit passender Altheizung 16 Prozentpunkte dazu. Förderfähig sind dann höchstens 28.000 € für die erste Wohneinheit, das ergibt bei 46 % rechnerisch 12.880 €. Die Regeln stehen auf der Seite zur Förderung in Stuttgart, das Heizungsprogramm der Stadt mit 300 € je kW bei Faktor 1,0 ist dort ebenfalls erklärt. Über den Zuschuss entscheiden KfW und Stadt.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Kessel oder Höhe: Welcher Wert gilt für Ihr Haus?

Im Stadtgebiet liegt die Norm-Außentemperatur je nach Postleitzahl zwischen −9,3 °C und −11,8 °C. Das ist die Temperatur, für die wir die Heizlast rechnen. Die Werte stammen aus der Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe, Grundlage ist die DIN/TS 12831-1.

Postleitzahl Norm-Außentemperatur Höhe laut Karte
70173, 70174 −9,3 °C 256 m
70372 −9,8 °C 229 m
70327 −10,1 °C 224 m
70199 −10,4 °C 330 m
70192 −10,8 °C 377 m
70184 −11,0 °C 425 m
70597 −11,3 °C 452 m
70569 −11,6 °C 434 m
70197 −11,8 °C 469 m

Mit der Höhe allein kommt man nicht aus. 70327 liegt tiefer als 70173 und hat trotzdem den kälteren Wert, deshalb sehen wir für jedes Haus in der Karte nach.

Bei 20 °C innen entsprechen 10 kW Heizlast bei −9,3 °C rund 10,9 kW bei −11,8 °C, das sind rund 8,5 % mehr. Ein Gerät, das im Kessel gerade reicht, kann auf der Höhe also zu klein sein. Auch übers Jahr macht die Lage etwas aus: Nach unserer Auswertung der DWD-Daten für 2011 bis 2025 hatte Echterdingen (371 m) 2.072 Heizgradtage, der Schnarrenberg (314 m) 1.876. Auf den Fildern ist also rund 10 % mehr zu heizen.

So legen wir das Gerät aus

Größe aus Verbrauch und Heizlast

Für den ersten Anhalt reicht die Gasrechnung, denn 20.000 kWh entsprechen rechnerisch rund 6,5 bis 8 kW. Die genaue Zahl liefert die raumweise Heizlast, die auch Bedingung für die KfW-Förderung ist. Von 156 ausgewerteten Angeboten lagen 60 bei 10 bis 12 kW, und viele Anlagen gelten als überdimensioniert. Der Rechenweg steht bei Heizlast und Größe.

Vorlauf und Winterbetrieb

Ziel sind höchstens 55 °C Vorlauftemperatur, je Grad weniger sinkt der Strombedarf um 2 bis 4 %. Wie stark das wirkt, lässt sich am Datenblatt eines 9-kW-Geräts ablesen, das wir nur als Beispiel nehmen. COP heißt Leistungszahl, also Wärme je Kilowattstunde Strom in genau diesem Betriebspunkt.

Außenluft COP bei 35 °C Vorlauf COP bei 55 °C Vorlauf
7 °C 4,48 2,78
−7 °C 2,63 1,80

Richtig kalte Tage sind in Stuttgart selten. Ein Tagesmittel unter −5 °C gab es 2011 bis 2025 am Schnarrenberg an 2,5 und in Echterdingen an 3,1 Tagen je Jahr. Für die Stromrechnung eines Jahres zählt deshalb der Vorlauf mehr als der kälteste Tag. Mehr dazu auf der Seite zu Vorlauftemperatur und Heizkörpern.

Jahresarbeitszahl und Stadtprogramm

Als Jahresarbeitszahl bezeichnet man das Verhältnis von Wärme zu Strom über ein ganzes Jahr. Im Feldtest von Fraunhofer ISE kamen Außenluft-Anlagen im Bestand im Mittel auf 3,4, bei einer Spanne von 2,6 bis 4,9 und in einem milden Winter. Das Stadtprogramm verlangt für Luft-Wasser 3,5, gerechnet nach VDI 4650 Blatt 1. Bei einer hohen Vorlauftemperatur wird das eng, deshalb rechnen wir die Zahl vor dem Antrag.

Kältemittel und Bauform

Neue Monoblock-Geräte bis 50 kW und Split-Geräte bis 12 kW dürfen ab 2027 kein Kältemittel mit einem GWP über 150 enthalten, und die Förderung verlangt ab 01.01.2028 natürliche Kältemittel. Was das für die Wahl zwischen beiden Bauformen heißt, steht unter Monoblock oder Split.

Wohin mit dem Gerät, wenn das Grundstück am Hang liegt?

Auf eine ebene Stelle nahe am Haus, an der ein frostsicheres Fundament möglich ist und die kalte Abluft frei abziehen kann. Im Tal ist es oft enger als am Hang, denn für Stuttgart-Süd beschreibt die Stadt die Hanglagen als Gebiete mit ausreichend Platz für Einzelanlagen und die Tallagen als eng bebaut. Rund 811 ha Halbhöhenlage zählt die Stadt in Mitte, Nord, Ost, Süd, West und Degerloch, die Häuser dort haben talseitig oft drei bis vier Geschosse.

Am Hang Was daraus folgt
Fundament Zwei Betonstreifen auf Schotter, Mindesttiefe laut Herstellerdokument 600 mm ohne und 1.000 mm mit Bodenfrost. Bei Aufschüttung oder dicht an einer Mauer klären wir vorher die Tragfähigkeit.
Leitungsweg Talseitig liegt die Kellerwand oft frei, bergseitig steckt sie im Erdreich. Wir legen das Gerät möglichst dorthin, wo die Leitung kurz bleibt und frostsicher in den Keller kommt.
Stützmauer Sie wirft Schall zurück. Steht eine Fläche näher als 3 m, rechnet der LAI-Leitfaden 3 dB dazu, bei zwei Flächen 6 dB.
Nachbarfenster oberhalb Wer höher wohnt, sieht oft direkt auf das Gerät. Dann gibt es keinen Abzug für verdeckte Sicht, und eine Mauer hilft nach oben wenig.
Mulde oder Winkel Dort steht die kalte Abluft und läuft zum Gerät zurück. Im Kessel ist der Luftaustausch ohnehin eingeschränkt, im Winter gibt es vermehrt Inversionslagen.
Luftaustritt Laut Herstellerdokument mindestens 3 m bis zu Gehwegen, gepflasterten Flächen und Fallrohren, weil sich dort Eis bilden kann. Außentreppen behandeln wir wie Gehwege.
Kondensat Immer frostfrei ableiten, am Boden in ein Kiesbett. Am Hang muss das Wasser so abfließen, dass es nicht zur Stützmauer oder zum Nachbarn läuft.
Transport Das Beispielgerät misst 1.100 × 765 × 450 mm und wiegt 114 kg. Über Stäffele und Außentreppen wird es von Hand getragen, oder es braucht einen Kran.

Baurechtlich ist das Gerät verfahrensfrei, muss die übrigen Vorschriften aber einhalten. Außerhalb des Baufensters braucht es eine Zulassungsentscheidung nach § 23 Abs. 5 BauNVO. Die Maße und Beispiele stehen ausführlich beim Aufstellort am Hang, die Rechtsfragen unter Genehmigung.

Wie laut darf das Gerät sein?

Nachts zählen am Fenster des Nachbarn 35 dB(A) im reinen und 40 dB(A) im allgemeinen Wohngebiet, gemessen 0,5 m vor dem geöffneten Fenster. So steht es in der TA Lärm. Den nötigen Abstand rechnen wir mit dem LAI-Leitfaden in der Kurzfassung vom 28.08.2023, der als Auslegungshilfe gilt. Gerechnet ist ein Gerät mit 50 dB(A) Schallleistung bei freier Sicht auf das Fenster.

Aufstellung Rechenwert Reines Wohngebiet Allgemeines Wohngebiet
Frei, keine Fläche näher als 3 m 50 dB 3,9 m 1,9 m
Vor der Stützmauer 53 dB 5,9 m 3,0 m
In der Ecke aus Mauer und Hauswand 56 dB 8,6 m 4,5 m

Die Schallgrenze der Förderung reicht für das Nachbarfenster meist nicht. Über 6 bis 12 kW erlaubt sie 60 dB, das wären frei schon 13,9 m im reinen und 7,6 m im allgemeinen Wohngebiet. Wir suchen deshalb Geräte unter 50 dB(A), wie es der LAI empfiehlt, und stellen sie nicht in die Ecke, wenn es anders geht. Alle Werte der LAI-Reihe finden Sie bei Lautstärke und Abstand zum Nachbarn.

Vom ersten Termin bis zur Inbetriebnahme

Der Ablauf hängt an der Förderung, weil der Antrag vor dem Baubeginn stehen muss.

  1. Wir sehen uns Verbrauch, Heizkörper, Aufstellort und Zählerschrank an.
  2. Wir rechnen Heizlast und Schall und schreiben das Angebot mit einzeln ausgewiesenen Posten.
  3. Es folgen Bestätigung zum Antrag, Vertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung, Antrag bei der KfW und danach bei der Stadt.
  4. Nach der Zusage setzen wir Fundament und Gerät und verlegen Leitungen und Zuleitung.
  5. Abgleich, Inbetriebnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber schließen den Einbau ab, danach kommt die Bestätigung nach Durchführung.

Wie das beim Wechsel von Gas oder Öl im Einzelnen läuft, steht beim Heizungstausch.

Zwei Rechnungen für dasselbe Haus

Beispiel. Ein Einfamilienhaus verbraucht 20.000 kWh Gas im Jahr, das sind bei angenommen 90 % Kesselnutzung 18.000 kWh Wärme. Gerechnet ist mit den BDEW-Preisen vom 01.10.2026 und ohne Wartung.

Heizung Verbrauch im Jahr Kosten im Jahr Gegenüber Gas
Gaskessel zu 13,83 ct/kWh 20.000 kWh Gas 2.770 €
Wärmepumpe, JAZ 3,4, Heizstrom 29,0 ct/kWh 5.300 kWh Strom 1.540 € rund 1.230 € weniger
Wärmepumpe, JAZ 2,6, Strom 38,9 ct/kWh 6.900 kWh Strom 2.690 € rund 80 € weniger

Die dritte Zeile rechnet mit dem unteren Rand des Feldtests und ohne Heizstromtarif, das kann bei hohem Vorlauf vorkommen. Über die Betriebskosten trägt sich die Anlage dann kaum. Weitere Fälle stehen im Heizkostenvergleich.

Für die Anschaffung nehmen wir eine Anlage mit 10 kW für 30.000 € an, einen Gaskessel über 20 Jahre im selbst genutzten Haus und den Antrag bis 31.01.2027. Dann rechnet die KfW 46 % von 28.000 €, also 12.880 €, die Stadt bei Faktor 1,0 weitere 3.000 €. Zusammen sind das 15.880 € und damit weniger als die Grenze von 60 % aus 28.000 € (16.800 €), als Eigenanteil bleiben 14.120 €. Diese Bezugsgröße ist eine Annahme, und einen Rechtsanspruch auf das Stadtgeld gibt es nicht.

Wann wir von der Luft-Wasser-Wärmepumpe abraten

Wir raten ab, wenn die Heizkörper dauerhaft mehr als 55 °C brauchen und sich das nicht ändern lässt. Bei hohem Vorlauf läuft die Anlage teuer, und die Ersparnis schrumpft bis auf die rund 80 € aus dem Beispiel. Oft reicht es, einzelne Heizkörper zu ersetzen, die Stadt gibt dafür 500 € je Raum, bei Faktor 1,0.

Passt kein Platz auf dem Grundstück zu den Schallwerten, bleibt die Erdwärmepumpe, sofern dort gebohrt werden darf. In einer Straße mit Wärmenetz vergleichen wir zuerst mit der Fernwärme. Die Hybridheizung ist laut Bundesverband Wärmepumpe nur in wenigen Fällen nötig, beim Schall hilft sie nur, wenn dadurch ein kleineres, leiseres Gerät reicht.

Wo wir Luft-Wasser-Wärmepumpen einbauen

Stuttgart-West zählt zu den Halbhöhenlagen und hat teils gründerzeitliche Blockrandbebauung, deshalb prüfen wir dort Stellfläche und Schall je Grundstück. Stuttgart-Degerloch liegt am Nordrand der Filderhochfläche mit Hanglage zum Talkessel. Auch in Böblingen bauen wir ein, dort rechnen wir für die Postleitzahl 71032 mit −11,9 °C.

Was wir für den ersten Termin brauchen

Hilfreich sind die letzte Gasabrechnung und ein paar Fotos von der Stelle, an der Sie sich das Gerät vorstellen, dazu die Treppe oder Zufahrt dorthin. Fotos schicken Sie an kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de, die erste Nachricht geht auch über das Formular. Der erste Termin kostet nichts, unsere Antwort haben Sie binnen eines Werktags.

Häufige Fragen

Welche Norm-Außentemperatur gilt für die Heizlast in Stuttgart?

−9,3 °C gelten im Kessel (70173, 70174, 70176), −11,8 °C in 70197, jeweils laut BWP-Klimakarte. Wir lesen den Wert für Ihre Postleitzahl ab und rechnen die Heizlast damit.

Reicht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Winter auf den Fildern?

Ja, wenn sie auf die Norm-Außentemperatur der Postleitzahl ausgelegt ist. In Echterdingen lag das Tagesmittel 2011 bis 2025 an 3,1 Tagen je Jahr unter −5 °C. Bei diesen Temperaturen sinkt die Leistungszahl, deshalb zählt ein niedriger Vorlauf.

Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Einbau?

34.898 € betrug der Median von 160 Angeboten aus Rheinland-Pfalz, die Spanne reichte von 21.099 bis 54.168 € (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Stand Juli 2026). Stuttgart hat dazu keine eigene Statistik.

Kann das Außengerät direkt vor einer Stützmauer stehen?

Ja, nach dem LAI-Leitfaden kommen dann 3 dB auf den Schallwert, weil die Mauer den Schall zurückwirft. Nach hinten braucht das Beispielgerät 200 mm Abstand. Der nötige Abstand zum Nachbarfenster wächst dadurch.

Wie viel Platz braucht das Außengerät einer Luft-Wasser-Wärmepumpe?

0,5 bis 1,2 m² reichen laut co2online als reine Stellfläche. Dazu kommen die Abstände aus der Geräteanleitung, beim Beispielgerät 600 mm vorn und 1.000 mm nach oben. Vor dem Luftaustritt nennt das Herstellerdokument mindestens 3 m bis zu Gehweg und Pflaster.

Lässt sich das Gerät über Stäffele ans Haus tragen?

Ja, wenn der Weg breit genug ist, denn das Beispielgerät wiegt 114 kg und misst 1.100 × 765 × 450 mm. Wir sehen uns Treppe, Kurven und Geländer beim ersten Termin an. Im Angebot steht dann, wie das Gerät an seinen Platz kommt.

Geht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe auch mit normalen Heizkörpern?

Ja, wenn alle Räume bei höchstens 55 °C Vorlauf warm werden. Prüfen lässt sich das an einem kalten Tag mit der Vorlauftemperatur auf 55 °C und den Thermostaten auf Stufe 3. Bleibt ein Raum kalt, ersetzen wir dort den Heizkörper.

Welche Jahresarbeitszahl verlangt die Stadt Stuttgart bei Luft-Wasser?

3,5 nach VDI 4650 Blatt 1, im Denkmal 3,0. Im Feldtest von Fraunhofer ISE erreichten Außenluft-Anlagen im Bestand im Mittel 3,4, in einem milden Winter. Wir rechnen die Zahl für Ihre Anlage, bevor der Antrag gestellt wird.

Ändert sich 2027 etwas beim Kältemittel neuer Luft-Wasser-Geräte?

Ja, Monoblock-Geräte bis 50 kW und Split-Geräte bis 12 kW dürfen ab 2027 kein Kältemittel mit einem GWP über 150 mehr enthalten. Bestandsgeräte bleiben davon unberührt. Die Förderung verlangt ab 01.01.2028 natürliche Kältemittel.

Braucht das Außengerät in Baden-Württemberg eine Baugenehmigung?

Nein, Wärmepumpen sind nach Anhang 1 zu § 50 Abs. 1 LBO verfahrensfrei. Die öffentlich-rechtlichen Vorschriften gelten trotzdem, auch der Lärmschutz. Steht das Gerät außerhalb des Baufensters, braucht es eine Zulassungsentscheidung nach § 23 Abs. 5 BauNVO.

Zwei Personen am Esstisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in Stuttgart

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