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Wärmepumpe in Stuttgart — zur Startseite Wärmepumpe in Stuttgart Heizungstechnik für Ihr Haus KfW 458 Zuschuss für den Heizungstausch
Heizungsbauer von hinten verlegt Rohrschleifen einer Fußbodenheizung auf Dämmplatten, daneben die Rohrrolle
Wärmepumpe · Leinfelden-Echterdingen

Wärmepumpe in Leinfelden-Echterdingen: Planung für die Filder

Wärmepumpen in Leinfelden-Echterdingen legen wir für die Filder aus, von Leinfelden bis Stetten. Für die Postleitzahl 70771 gilt eine Norm-Außentemperatur von −11,4 °C.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Die Anfrage läuft in 6 Schritten. Eine Option wählen Sie mit der Eingabetaste oder der Leertaste; danach öffnet sich der nächste Schritt.

Schritt 1 von 6
Worum geht es?

Nehmen Sie, was am ehesten passt. Alles Weitere besprechen wir.

Um welches Gebäude geht es?

Davon hängen Aufstellort, Schall und Zuschuss ab.

Wie alt ist das Haus ungefähr?

Eine Schätzung reicht.

Was gehört schon zum Haus?

Mehrere Antworten sind möglich.

Wann soll die Wärmepumpe laufen?

Der Antrag kommt vor dem Einbau. Die Reihenfolge besprechen wir mit Ihnen.

Wohin dürfen wir antworten?

Innerhalb eines Werktags antworten wir und schlagen einen ersten Termin vor. Er kostet nichts.

oder per E-Mail:kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

In Leinfelden-Echterdingen rechnen wir die Heizlast mit einer Norm-Außentemperatur von −11,4 °C (Postleitzahl 70771, Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe). In der Stuttgarter Innenstadt sind es für 70173 nur −9,3 °C. Wer ein Angebot mit Werten aus dem Tal in der Hand hält, sollte deshalb nachfragen, welche Temperatur eingesetzt wurde.

Über 90 % der Wohngebäude sind älter als 25 Jahre, ein Viertel stammt aus den Jahren 1960 bis 1969. Wir arbeiten in Leinfelden, Echterdingen und Stetten und rechnen die Anlage für das einzelne Haus.

Wie kalt wird es in Echterdingen wirklich?

Im Mittel der Jahre 2011 bis 2025 fiel die Temperatur an der Wetterstation Echterdingen einmal im Jahr auf −12,0 °C. Sehr kalte Tage bleiben trotzdem selten, ein Tagesmittel unter −5 °C gab es an 3,1 Tagen je Jahr. Wir haben dafür die Daten des Deutschen Wetterdienstes selbst ausgewertet und stellen die Station Schnarrenberg daneben.

Kennwert Echterdingen, 371 m Schnarrenberg, 314 m
Jahresmittel 1991 bis 2020 9,8 °C 10,7 °C
Januarmittel 1991 bis 2020 1,1 °C 2,1 °C
Heizgradtage HGT 15, 2011 bis 2025 2.072 1.876
Tage mit Tagesmittel unter −5 °C, je Jahr 3,1 2,5
Mittlerer Jahres-Tiefstwert −12,0 °C −9,4 °C
Tiefstwert der Messreihe ab 2006, am 12.02.2012 −16,6 °C −15,6 °C

Heizgradtage sind ein Maß für den Heizbedarf eines Jahres. Die rund 10 % mehr davon zählen bei der Jahresrechnung, die kalten Tage bei der Größe. Bei −7 °C Außenluft leistet ein Beispielgerät mit 9 kW laut Datenblatt einen COP von 2,63 bei 35 °C Vorlauf, aber nur 1,80 bei 55 °C. Der COP gibt die Wärme je Kilowattstunde Strom im Augenblick an, bei 7 °C sind es für dasselbe Gerät 4,48 und 2,78. Das Gerät nennen wir nur als Beispiel. Wie weit sich die Vorlauftemperatur senken lässt, hängt an den Heizkörpern.

Wie groß muss das Gerät für ein Haus aus den 1960ern sein?

Oft kleiner, als die Rechnung nach Wohnfläche vermuten lässt. Aus dem Verbrauch der letzten Jahre ergibt sich, was das Haus tatsächlich braucht, und darin steckt auch das Filderklima schon drin.

Beispiel. Haus in Echterdingen, Baujahr 1965, 130 m², Fenster und Dach erneuert, Außenwand ungedämmt, 20.000 kWh Gas im Jahr. Drei Rechenwege führen zu drei Ergebnissen.

Rechenweg Ansatz Heizlast, rechnerisch
Aus dem Verbrauch 20.000 kWh geteilt durch 2.500 bis 3.000 Stunden rund 6,5 bis 8 kW
Je m², sanierter Altbau 50 bis 80 W/m² mal 130 m² 6,5 bis 10,4 kW
Je m², unsanierter Altbau 80 bis 120 W/m² mal 130 m² 10,4 bis 15,6 kW

Die beiden Faustwerte stammen vom Hersteller Bosch, die Teilerregel vom Bundesverband Wärmepumpe. Keiner ersetzt die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831, die die KfW für die Förderung ohnehin verlangt. Unter den 156 von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ausgewerteten Angeboten lagen 60 bei 10 bis 12 kW und 45 bei 7 bis 9 kW, und laut Fraunhofer ISE sind viele Anlagen überdimensioniert. Ein zu großes Gerät kostet mehr, der Median der Auswertung liegt bei 4.098 € je kW.

Die ganze Anlage liegt dort bei 21.099 bis 54.168 €, Median 34.898 € (Rheinland-Pfalz, Stand Juli 2026). Bei Antrag bis 31.01.2027 sind für Selbstnutzer mit Gaskessel über 20 Jahre rechnerisch 12.880 € KfW-Zuschuss möglich. Wie der Rechenweg im Einzelnen läuft, steht auf der Seite zur Größe.

Erdsonde oder Grundwasser?

Grundwasser scheidet hier in der Regel aus, eine Erdsonde kann gehen. Der Abschlussbericht zur Wärmeplanung (Stand 02.07.2024) nennt zwar keine Einschränkung durch Wasser- oder Heilquellenschutzgebiete, laut Behörde gibt es aber keine hinreichenden Vorkommen für eine energetische Nutzung. Das dezentrale Potenzial der Erdsonden beziffert er auf 29 %.

Die Stuttgarter Heilquellenschutz-Verordnung führt die Stadt nicht in ihrem Gemarkungsverzeichnis. Für eine Bohrung ist das Landratsamt Esslingen zuständig, Amt für Wasserwirtschaft, Bodenschutz, und einen ersten Blick erlaubt das Landessystem ISONG unter geothermie-bw.de. Vor einer Bohrung klären wir das Grundstück mit der Behörde, ausführen wird sie eine zugelassene Bohrfirma, die wir einbinden.

Im Feldtest des Fraunhofer ISE (Auswertung 2024, milder Winter) kam die Erdsonde im Mittel auf eine Jahresarbeitszahl von 4,3, die Außenluft auf 3,4. Für die Mehrkosten nennt die Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung (06/2026, abgelesen und gerundet) ca. 56.000 € gegen 36.000 €. Ob sich das rechnet, hängt vom Grundstück und von den Auflagen ab. Auf vielen Grundstücken bleibt es beim Luftgerät.

Ortsrand auf der Hochebene mit Häusern der 1970er Jahre, davor Felder mit Kohlreihen, seitlich ein Außengerät

Welche Wärmenetze gibt es in Leinfelden-Echterdingen?

Bisher nur kleine, nämlich in Leinfelden, in Echterdingen und in Gartenstadt/Gärtlesäcker mit Biogas. Der Flughafen hat eine eigene Versorgung. Als Maßnahmen nennt der Abschlussbericht Stetten Ost und Goldäcker/Kaepsele, und die Presse berichtet über ein Wärmenetz in der alten Ortsmitte von Echterdingen und über das Hallenbad Leinfelden.

Der Bestand ist weit überwiegend fossil, mit 67 % Erdgas und 25 % Heizöl. Das Gasnetz ist über 145 km lang, der Anschlussgrad liegt bei 45 %. Wer in den genannten Gebieten wohnt, fragt vor dem Auftrag bei der Stadt nach dem Stand. Für alle anderen sehen wir nach dem Bericht keinen Grund, auf ein Netz zu warten. Der Wärmeplan war für den 25.07.2023 im Gemeinderat vorgesehen, sein Zieljahr ist 2040.

Reicht das Stromnetz, und was zahlt Netze BW?

Das klärt der Netzbetreiber bei der Anmeldung, die über 4,2 kW die Elektrofachkraft übernimmt. Der Abschlussbericht führt außerdem einen Stromnetzcheck als Maßnahme auf. Netzbetreiber ist nach dem Netzverzeichnis eines Portals Netze BW, Grundversorger die EnBW, und für § 14a gelten dann diese Werte.

§ 14a, Netze BW 2026 Wert, brutto Bedingung
Modul 1 Gutschrift 147,56 € im Jahr Standard
Modul 2 3,61 ct/kWh eigener Zähler
Modul 3 17 bis 22 Uhr 13,16 ct, 10 bis 14 Uhr 3,61 ct, sonst 9,01 ct nur mit Modul 1 und intelligentem Messsystem

Wer in der Stadt weiterhilft

Die Stadt hat laut Fachpresse eine Wärmepumpen-Bündelaktion aufgelegt. Bedingungen und Laufzeit kennen wir nicht, die erfahren Sie bei der Stadt. Städtische Förderbeträge können wir nicht belegen, wir rechnen daher nur mit der KfW.

Für Bauvorschriften und als erste Stelle beim Denkmalschutz ist das Baurechtsamt zuständig, Bernhäuser Straße 13 im Rathaus Echterdingen. Gesamtanlagen oder Denkmalbereiche können wir für die Stadt nicht belegen.

Was gilt in den Nachbarorten?

In Filderstadt gilt dasselbe Landratsamt und fast dieselbe Norm-Außentemperatur, dazu kommt dort ein städtischer Zuschuss. In Stuttgart-Möhringen und Stuttgart-Degerloch gelten die Stuttgarter Ämter und das Stuttgarter Förderprogramm. Dasselbe gilt für Stuttgart-Vaihingen. In Böblingen, schon im Nachbarkreis, ist die Erdsonde wegen der dortigen Schäden ein ganz anderes Thema.

Am meisten hilft uns für den ersten Termin, der nichts kostet, Ihr Gasverbrauch aus den letzten drei Abrechnungen. Damit rechnen wir die Heizlast vor, bevor jemand über Gerätegrößen spricht. Schreiben Sie über das Formular oder an kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de.

Häufige Fragen

Wie kalt wird es in Leinfelden-Echterdingen für eine Wärmepumpe?

−12,0 °C lag der mittlere Jahres-Tiefstwert an der Station Echterdingen in den Jahren 2011 bis 2025, nach unserer Auswertung der DWD-Daten. Tagesmittel unter −5 °C gab es an 3,1 Tagen je Jahr.

Welche Norm-Außentemperatur gilt für Leinfelden-Echterdingen?

−11,4 °C gelten für 70771 nach der Klimakarte des Bundesverbands Wärmepumpe. Mit diesem Wert wird die Heizlast Raum für Raum gerechnet.

Brauchen Häuser auf den Fildern mehr Heizenergie als im Tal?

10 % mehr Heizgradtage hat Echterdingen gegenüber Stuttgart-Schnarrenberg, gerundet aus 2.072 gegen 1.876 in den Jahren 2011 bis 2025. In Ihrer Gasabrechnung steckt dieser Mehrbedarf schon drin, wenn wir die Heizlast aus dem Verbrauch ableiten.

Kann ich in Leinfelden-Echterdingen mit Grundwasser heizen?

Nein, in der Regel nicht, denn laut Behörde gibt es keine hinreichenden Vorkommen für eine energetische Nutzung. Das steht im Abschlussbericht zur Wärmeplanung, Stand 02.07.2024.

Gilt in Leinfelden-Echterdingen die Stuttgarter Heilquellenschutz-Verordnung?

Nein, die Stadt steht nicht in deren Gemarkungsverzeichnis. Für eine Erdsonde ist das Landratsamt Esslingen die zuständige Stelle.

Wie groß muss eine Wärmepumpe für ein Haus von 1965 in Echterdingen sein?

6,5 bis 8 kW ergeben sich rechnerisch aus 20.000 kWh Gas im Jahr, die Flächenrechnung für unsanierte Altbauten kommt bei 130 m² auf 10,4 bis 15,6 kW. Verbindlich ist die raumweise Heizlast nach DIN EN 12831.

Gibt es in Leinfelden-Echterdingen eine Bündelaktion für Wärmepumpen?

Ja, die Fachpresse berichtet über eine Wärmepumpen-Bündelaktion der Stadt. Bedingungen und Laufzeit kennen wir nicht, fragen Sie deshalb direkt bei der Stadt nach.

Muss ich in Leinfelden-Echterdingen auf ein Wärmenetz warten?

Nein, bisher gibt es nur kleine Netze in Leinfelden, Echterdingen und Gartenstadt/Gärtlesäcker. Als Maßnahmen nennt der Abschlussbericht Stetten Ost und Goldäcker/Kaepsele, wer dort wohnt, fragt vorher nach dem Stand.

Was zahlt Netze BW in Leinfelden-Echterdingen für steuerbare Wärmepumpen?

147,56 € brutto im Jahr nennt das Preisblatt 2026 als Gutschrift in Modul 1. Modul 2 liegt bei 3,61 ct/kWh brutto mit eigenem Zähler, Modul 3 hat drei Zeitstufen und braucht ein intelligentes Messsystem.

Ist das Baurechtsamt in Leinfelden-Echterdingen auch für Denkmalfragen zuständig?

Ja, das Baurechtsamt in der Bernhäuser Straße 13 im Rathaus Echterdingen ist dafür der erste Ansprechpartner. Eine Liste der Gesamtanlagen oder Denkmalbereiche können wir nicht belegen.

Zwei Personen am Esstisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
Unverbindlich, Antwort innerhalb eines Werktags

Wärmepumpe für Ihr Haus in Leinfelden-Echterdingen

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