Beispiel: Siedlungshaus in Giebel, Baujahr 1953
Beispiel. Einfamilienhaus in Giebel, Baujahr 1953, selbst bewohnt, Ölheizung, 2.000 Liter Öl im Jahr. Das sind rund 18.000 kWh Wärme bei 90 % Kesselnutzung. Mit Heizöl bei rund 169 € je 100 Liter (16.10.2026, schwankt täglich) kostet das 3.380 € im Jahr. Eine Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3,0 braucht 6.000 kWh Strom und kommt bei 29,0 ct/kWh auf 1.740 €, rund 1.640 € weniger, jeweils ohne Wartung.
Beim Kauf nehmen wir 10 kW und 30.000 € Kosten an, Antrag bis 31.01.2027, Faktor der Stadt 1,0, Bezugsgröße 28.000 €. Die 46 % bestehen aus 30 % Grundförderung und 16 Prozentpunkten Klimabonus, den eine funktionstüchtige Ölheizung ohne Altersgrenze auslöst.
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Ohne Einkommensbonus |
Mit Einkommensbonus 10 Punkte |
| KfW |
46 %, 12.880 € |
56 %, 15.680 € |
| Stadt, rechnerisch |
3.000 € |
3.000 € |
| Grenze 60 % aus 28.000 € |
16.800 € |
16.800 € |
| zusammen |
15.880 € |
höchstens 16.800 € |
| Stadt zahlt tatsächlich |
3.000 € |
1.120 € |
Der Deckel aus KfW und Stadt zieht also schon beim Einkommensbonus an. Noch stärker trifft das die Erdsonde. 200 m Sonde ergeben rechnerisch 10.000 € von der Stadt, unter derselben Annahme wäre die Grenze aber weit überschritten. Die Stadt rät deshalb, die Heizkörper nicht bei der KfW anzusetzen, und nahe an 60 % lohnt ihr Programm laut Stadt meist nicht. Auf das Stadtprogramm besteht kein Rechtsanspruch. Das Energieberatungszentrum meldet die Mittel 2026 als ausgeschöpft, neue Anträge seien möglich und die Auszahlung voraussichtlich 2027, die Stadtseite spricht von sehr hohem Antragsvolumen. Lassen Sie sich die Mittel vor dem Antrag bestätigen, die Schritte stehen beim Heizungsprogramm der Stadt.
Mit Gas statt Öl und hohem Vorlauf sieht es schlechter aus. Bei einer Jahresarbeitszahl von 2,6 und normalem Haushaltsstrom stehen 2.690 € gegen 2.770 € Gas, das sind rund 80 € im Jahr. Ein solches Haus bauen wir nicht um, bevor die Heizkörper geklärt sind.