Beispiel: Altbau in Feuerbach-Mitte gegen Gas und Wärmenetz
Beispiel. Doppelhaushälfte in Feuerbach-Mitte, Baujahr 1925, selbst bewohnt, Gaskessel über 20 Jahre alt, 20.000 kWh Gas im Jahr. Wir nehmen 90 % Kesselnutzung an, das Haus braucht also 18.000 kWh Wärme. Die Energiepreise sind die des BDEW vom 01.10.2026, das Wärmenetz rechnen wir mit dem EnBW-Preisblatt für 01.10. bis 31.12.2026 bei 8 kW, ohne Messung.
| Heizung |
Annahme |
Kosten im Jahr, ohne Wartung |
| Gas |
13,83 ct/kWh |
2.770 € |
| Wärmenetz nach EnBW-Preisblatt |
8 kW, 18.000 kWh |
rund 2.590 € |
| Wärmepumpe mit niedrigem Vorlauf |
Jahresarbeitszahl 3,4, 5.300 kWh Strom zu 29,0 ct |
1.540 € |
| Wärmepumpe mit hohem Vorlauf |
Jahresarbeitszahl 2,6, 6.900 kWh Strom zu 38,9 ct |
2.690 € |
Mit hohem Vorlauf und normalem Haushaltsstrom bleiben gegen Gas nur rund 80 € im Jahr, und das Wärmenetz läge sogar darunter. Ob das Preisblatt der EnBW für ein Netz in Feuerbach Ost gilt, ist nicht belegt. Andere Annahmen rechnen wir im Heizkosten-Vergleich durch.
Beim Kauf nehmen wir ein Gerät mit 10 kW Heizleistung und 30.000 € Kosten an, Antrag bis 31.01.2027. Die KfW zahlt 46 % von 28.000 € (30 % Grundförderung und 16 Prozentpunkte Klimabonus), also 12.880 €, das Heizungsprogramm der Stadt 3.000 € bei Faktor 1,0. Zusammen sind das 15.880 €, die Grenze von 60 % aus 28.000 € liegt bei 16.800 €, und als Eigenanteil bleiben 14.120 €.
Die Stadt erhöht den Satz um 10 %, wenn das Haus vor 1957 gebaut ist und mindestens 75 % der Außenwand unsaniert sind. Für 10 kW wären das 3.300 € vor der Prüfung des Deckels. Ein Rechtsanspruch auf das Stadtprogramm besteht nicht. Die Stadtseite nannte am 22.10.2026 ein sehr hohes Antragsvolumen, das Energieberatungszentrum meldet die Mittel 2026 als ausgeschöpft, Anträge blieben möglich und die Auszahlung käme voraussichtlich 2027. Den aktuellen Stand erfragen Sie am besten vor dem Antrag bei der Stadt.