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Wärmepumpe in Stuttgart — zur Startseite Wärmepumpe in Stuttgart Heizungstechnik für Ihr Haus KfW 458 Zuschuss für den Heizungstausch
Helles Haus am Hang mit Satteldach und schwarzen Solarmodulen, an der Seitenwand das Außengerät einer Wärmepumpe
Heizungstechnik für Ihr Haus

Wärmepumpe und Photovoltaik: wie viel Strom vom eigenen Dach kommt

Wärmepumpe und Photovoltaik lassen sich in Stuttgart gut verbinden, im Winter bleibt aber das Netz. Ohne Batterie liegt die Autarkie bei 20 bis 33 %, mit 6 kWh Batterie bei 40 bis 66 %.

oder per E-Mail: kontakt@waermepumpe-in-stuttgart.de

Ohne Batterie deckt eine Photovoltaikanlage 20 bis 33 % des Strombedarfs in einem Haus mit Wärmepumpe, mit 6 kWh Batterie und 10 kWp sind es 40 bis 66 % (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Stand 11/2026). Dieser Anteil heißt Autarkie. Der Eigenverbrauch ist die andere Seite der Rechnung, also der Teil des Solarstroms, den das Haus selbst nutzt.

Beide Werte hängen an Dachgröße, Verbrauch und Regelung, deshalb stehen hier Spannen. Die Heizung läuft überwiegend in den Monaten mit wenig Sonne, deshalb kommt im Winter der größere Teil des Stroms aus dem Netz. Unser Teil an der Kombination ist die Wärmepumpe mit ihrer Regelung, die Solaranlage plant und montiert ein Solarbetrieb Ihrer Wahl.

Fall Autarkie Eigenverbrauch Quelle
Ohne Batterie 20 bis 33 % nicht genannt Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Mit smarter Betriebsstrategie 30 bis 41 % nicht genannt Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
6 kWh Batterie und 10 kWp 40 bis 66 % nicht genannt Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Beispielhaus 10 kWp, ohne Batterie 28 % 28 % Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Beispielhaus 10 kWp, 6 kWh Batterie 45 % 47 % Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Sechs gemessene Anlagen, ohne Batterie 25 bis 40 % 22 bis 37 % Fraunhofer ISE
Dieselben Anlagen, mit Batterie 32 bis 62 % 40 bis 83 % Fraunhofer ISE

Das Beispielhaus hat 140 m², 4 Personen, 4.000 kWh Haushaltsstrom und 100 kWh Wärmebedarf je m² und Jahr. Die Messwerte des Fraunhofer ISE liegen im selben Rahmen wie die Werte der Verbraucherzentrale, sie stammen aber nur aus sechs Anlagen.

Muss ich beim Heizungstausch Photovoltaik aufs Dach bauen?

Nein, der Heizungstausch löst in Baden-Württemberg keine PV-Pflicht aus. Nach § 23 KlimaG BW greift sie bei Neubau und bei grundlegender Dachsanierung auf der für Solarnutzung geeigneten Dachfläche.

Die Aussage ist unser Schluss aus dem Wortlaut des Umweltministeriums, das den Heizungstausch nicht als Auslöser nennt. Anders sieht es aus, wenn Sie im selben Zug das Dach grundlegend erneuern. Dann gilt die Pflicht wegen des Dachs, und beide Arbeiten sollten früh aufeinander abgestimmt werden.

Unabhängig vom Solardach gilt das EWärmeG. Das Landesgesetz verlangt beim Heizungstausch in vor 2009 errichteten Gebäuden 15 % erneuerbare Wärme oder 15 % weniger Bedarf, und eine elektrische Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von mindestens 2,50 erfüllt das ohne Solaranlage.

Warum liefert die Solaranlage im Winter so wenig für die Heizung?

Heizbedarf und Sonnenertrag laufen gegeneinander. Im Januar liegt die Mitteltemperatur am Schnarrenberg bei 2,1 °C und in Echterdingen bei 1,1 °C (DWD, 1991 bis 2020), und die Sonne steht zu dieser Zeit tief.

Im Feldtest des Fraunhofer ISE entfielen 81 % der Wärme auf die Raumheizung und 19 % auf das Warmwasser. Im Sommer kann die Solaranlage also vor allem das Warmwasser übernehmen, und das ist der kleinere Teil. Monatswerte nennen wir ohne Rechnung für Ihr Dach nicht, weil Ausrichtung und Verschattung in Stuttgart stark wechseln.

Am Hang zählt, wohin das Dach zeigt und was davor steht. Ein Haus am Nordhang des Kessels bekommt im Winter wenig direkte Sonne, und höher stehende Nachbarhäuser werfen bei tiefem Sonnenstand längere Schatten. Auf den Fildern ist das Gelände flacher, dafür fallen dort rund 10 % mehr Heizgradtage an als am Schnarrenberg, das Haus braucht also auch mehr Wärme. Die Wärmepumpe wird für diese Kälte ohne Solarstrom ausgelegt, wie auf der Seite zur Heizlast beschrieben.

Helle Doppelhäuser am Stadtrand, an der Hauswand ein schlankes Außengerät, dahinter Felder und bewaldete Hügel

Was bringt die Regelung, und wann schadet sie?

Eine abgestimmte Regelung hebt die Autarkie laut Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz von 20 bis 33 % auf 30 bis 41 %. Das Gerät läuft dann bevorzugt, wenn Solarstrom da ist, und legt Wärme im Speicher oder im Haus auf Vorrat.

Wo die Grenze liegt, hat die HTW Berlin 2014 für ein Haus mit 127 m², 7 kWp und 500 l Puffer gerechnet.

Betriebsweise Eigenverbrauch
ohne Wärmepumpe knapp 20 %
mit ungeregelter Wärmepumpe rund 30 %
mit Regelung, höchstens 65 °C Vorlauf rund 45 %
mit Heizstab, Speicher bis 90 °C fast 70 %

Ein hoher Eigenverbrauch ist noch kein gutes Ergebnis. Der Heizstab setzt Strom eins zu eins in Wärme um, die Wärmepumpe macht aus derselben Kilowattstunde im Feldmittel 3,4 Kilowattstunden. Hohe Speichertemperaturen senken außerdem die Effizienz des Geräts, und deshalb stellen wir eine solche Betriebsart nur nach Rechnung ein.

An der Jahresarbeitszahl ändert die Solaranlage wenig. PV-optimierte Anlagen zeigten im Feldtest des Fraunhofer ISE keinen signifikanten Effekt auf die Mittelwerte. Die Kosten können durch den eigenen Strom sinken, die Effizienz des Geräts ändert sich dabei kaum. Wie groß ein Speicher sein sollte, steht auf der Seite zum Pufferspeicher, große Volumen allein für Solarstrom halten wir selten für sinnvoll.

Was kostet eine Wärmepumpe mit Photovoltaik, und rechnet sich das?

In der Marktumfrage der Verbraucherzentrale Energieberatung (Preise 06/2026, abgelesen und gerundet, vor Förderung) kostet Luft-Wasser 36.000 € und Luft-Wasser mit PV ca. 51.000 €. Welche Anlagengröße hinter dem zweiten Wert steht, wissen wir nicht, ein Angebot für Ihr Dach ersetzt er also nicht.

Bauart Marktpreis
Gasheizung 16.000 €
Luft-Wasser-Wärmepumpe 36.000 €
Luft-Wasser mit Gas-Brennwert (Hybrid) ca. 49.000 €
Luft-Wasser mit PV ca. 51.000 €

Beispiel. Angenommen, Ihr Haus braucht 18.000 kWh Wärme, die Wärmepumpe erreicht eine JAZ von 3,4 und zieht rund 5.300 kWh Strom, dazu kommen 4.000 kWh Haushaltsstrom. Das sind rechnerisch 9.300 kWh im Jahr. Wir übernehmen die 28 % Autarkie des Beispielhauses der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, dann kommen rund 2.600 kWh vom eigenen Dach.

Zum Haushaltspreis von 38,9 Cent je Kilowattstunde (BDEW, 01.10.2026) sind diese 2.600 kWh rund 1.010 € im Jahr wert. Gerechnet mit dem Heizstrompreis von 29,0 Cent sind es rund 750 €. Der Abstand von 15.000 € wäre damit rechnerisch erst nach rund 15 bis 20 Jahren erreicht.

Die Rechnung lässt Einnahmen aus eingespeistem Strom, Wartung und Förderung weg, weil uns dafür keine belastbaren Zahlen für Ihren Fall vorliegen. Sie kann also besser oder schlechter ausfallen. Mit Batterie steigt die Autarkie im Beispielhaus auf 45 %, die Batterie kostet aber zusätzlich und ist im Marktpreis oben nicht ausgewiesen.

Auch ohne Dachanlage kann sich die Wärmepumpe im Betrieb rechnen. Im selben Haus liegen Gas bei 90 % Kesselnutzung bei 2.770 € und die Wärmepumpe im Heizstromtarif bei 1.540 € im Jahr, wie der Vergleich der Heizkosten mit allen Annahmen ausführt.

Was kostet es bei Ihnen?

Die Zahlen oben sind Richtwerte. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch.

Worauf ist bei Zähler und Tarif zu achten?

Beide Anlagen laufen über den Zählerschrank, deshalb sollte er einmal für beide geplant werden. In der Auswertung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (07/2026) ist er in 46 % der Wärmepumpenangebote nicht enthalten, Median 2.966 € (350 bis 7.765 €).

Wer für die Wärmepumpe einen eigenen Zähler mit reduziertem Netzentgelt nach § 14a nutzt, braucht ein Messkonzept, damit der Solarstrom für das Gerät gezählt und abgerechnet werden kann. Das klärt die Elektrofachkraft mit dem Netzbetreiber, im Stadtgebiet mit Stuttgart Netze, im Umland oft mit Netze BW. Was die Module bedeuten, steht unter Wärmepumpenstrom in Stuttgart. Ein günstiger Tarif für das Gerät und hoher Eigenverbrauch passen nicht immer zusammen, und das rechnen wir vor der Entscheidung durch.

Was ändert ein E-Auto an der Rechnung?

Ein Auto nimmt Solarstrom nur auf, wenn es tagsüber am Haus steht. Wer werktags damit zur Arbeit fährt, lädt abends aus dem Netz, und am Eigenverbrauch ändert sich dann wenig.

Im Sommer kann ein tagsüber geparktes Auto den Überschuss gut aufnehmen. Im Winter steht es eher im Wettbewerb mit der Wärmepumpe um wenig Solarstrom. Belastbare Werte für diese Kombination liegen uns nicht vor, deshalb nennen wir hier keine Zahl.

In welcher Reihenfolge plant man Wärmepumpe und Solaranlage?

Häufige Fragen

Wie viel Autarkie schafft Photovoltaik zusammen mit einer Wärmepumpe?

20 bis 33 % ohne Batterie, 30 bis 41 % mit smarter Betriebsstrategie und 40 bis 66 % mit 6 kWh Batterie und 10 kWp, so die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Muss ich beim Heizungstausch in Baden-Württemberg eine Solaranlage aufs Dach bauen?

Nein. Nach dem Wortlaut des Umweltministeriums greift die PV-Pflicht bei Neubau und grundlegender Dachsanierung, der Heizungstausch löst sie nicht aus.

Gilt die PV-Pflicht, wenn ich gleichzeitig das Dach saniere?

Ja, bei einer grundlegenden Dachsanierung greift § 23 KlimaG BW für die geeignete Dachfläche. Der Grund ist dann die Dachsanierung und nicht die neue Heizung.

Verbessert Photovoltaik die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe?

Nein. PV-optimierte Anlagen zeigten im Feldtest des Fraunhofer ISE keinen signifikanten Effekt auf die Mittelwerte. Die Stromrechnung kann trotzdem sinken.

Was bringt eine Batterie bei Wärmepumpe und Solaranlage?

45 % statt 28 % Autarkie erreicht das Beispielhaus der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit 10 kWp und 6 kWh Batterie. Sie verschiebt Solarstrom vom Tag in den Abend, den Winter gleicht sie nicht aus.

Reicht Solarstrom im Winter für die Wärmepumpe?

Nein. Die Heizung braucht ihren Strom vor allem in den Monaten, in denen die Sonne am wenigsten liefert. Den größeren Teil bezieht das Haus dann aus dem Netz.

Rechnet sich eine Wärmepumpe auch ohne Solaranlage?

Ja, das kann sie. Bei 18.000 kWh Wärme und JAZ 3,4 im Heizstromtarif kostet der Strom im Beispiel 1.540 € gegenüber 2.770 € Gas bei 90 % Kesselnutzung, Stand 01.10.2026.

Wie viel teurer ist eine Wärmepumpe mit Photovoltaik?

15.000 € beträgt der Abstand rechnerisch in der Marktumfrage der Verbraucherzentrale: 36.000 € für Luft-Wasser gegenüber ca. 51.000 € für Luft-Wasser mit PV, Preise 06/2026.

Brauche ich im Denkmal eine Genehmigung für die Solaranlage?

Ja, wenn sie das Erscheinungsbild beeinträchtigt, gilt die Genehmigungspflicht nach § 8 Abs. 1 DSchG. Zuständig ist in Stuttgart die untere Denkmalbehörde im Amt für Stadtplanung und Wohnen, Eberhardstraße 10.

Lässt sich mit dem Heizstab mehr Solarstrom nutzen?

Ja, in einer Studie der HTW Berlin von 2014 stieg der Eigenverbrauch so von rund 45 % auf fast 70 %. Dabei wird Strom allerdings eins zu eins in Wärme umgesetzt, die Wärmepumpe macht aus derselben Kilowattstunde deutlich mehr Wärme.

Zwei Personen am Esstisch über einem Grundriss, nur Hände zu sehen, mit Bleistift, Zollstock und Kaffeetasse
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